Mehr als eine Woche nach dem Großbrand in Gelsenkirchen-Scholven dauert die Suche nach der Ursache weiterhin an. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, teilt BP mit. Die beim Brand beschädigte Diesel-Entschwefelungsanlage ist nach wie vor außer Betrieb. Wann der Schaden behoben sein wird, ist noch nicht bekannt.
Brand in Raffinerie in Gelsenkirchen | Video
WDR. 00:19 Min.. Verfügbar bis 15.07.2028.
Nach WDR-Informationen soll der Schaden in dem Werk immens sein. Im Umkreis des Feuers soll alles weggeschmolzen sein, die Produktion stark eingeschränkt. BP kommentiert diese Informationen nicht.
Schwarze Rauchwolken über Gelsenkirchen Scholven
Ausgebrochen war der Brand am Nachmittag des 15.07.2026. Am frühen Abend zogen massive Rauchwolken über den Gelsenkirchener Norden hinweg. Wenig später erreichte Anwohnerinnen und Anwohner eine Warnung über die NINA-App: "Bitte begeben sie sich im betroffenen Bereich sofort in geschlossene Räume."
WDR-Reporter Jörg Steinkamp berichtet aus Gelsenkirchen über eine mögliche Brandursache bei BP - Stand 20 Uhr | Video
WDR. 00:50 Min.. Verfügbar bis 15.07.2028.
Gegen 19:30 Uhr informierte BP, der Brand im Werk Scholven sei "unter Kontrolle". Verletzte hat es nicht gegeben. Noch am Folgetag war aber eine Brandwache vor Ort, um letzte Brände kontrolliert abbrennen zu lassen. Ein BP-Sprecher teilte mit: Die Suche nach der Brandursache habe schon in der Nacht begonnen.
Unsere Quellen:
- BP-Pressesprecher
- Gespräch mit Pressesprecher der Polizei Gelsenkirchen
- WDR-Reporter vor Ort
Sendung: WDR.de, nach dem Brand in der BP-Raffinerie in Gelsenkirchen, 27.07.2026, 11:45 Uhr