Duisburger Politiker fordern komplettes Grillverbot am Toeppersee
Bildquelle: PrivatWDR. 1 Min. 46 Sek.. Verfügbar bis 24.04.2028.
Besonders bei schönem Wetter zieht es viele Menschen an die Grillplätze am Töppersee in Duisburg-Rheinhausen. So auch Furkan und Lea Öner. "Wir haben zuhause keinen Platz zum Grillen. Wir nehmen unseren Müll und die Asche danach mit", so Furkan Öner.
Lea und Furkan Öner grillen am Toeppersee
Bildquelle: WDR/ Christian ZensDoch damit gehören die beiden anscheinend zu einer Minderheit. Denn seit Längerem beklagen sich die Anwohner über Müll und extreme Rauch- und Geruchsbelästigung. Auch Wege werden zugeparkt. Die Polizei musste in diesem Jahr wegen der aggressiven Griller bereits zwei Mal einschreiten.
Politiker fordern Verbot
Elisabeth Liß (SPD) Bezirksbürgermeisterin Rheinhausen
Bildquelle: WDR/ Christian ZensDeswegen fordern Vertreter von SPD, CDU und der Partei Junges Duisburg ein generelles Grillverbot. Auch Rheinhausens Bezirksbürgermeisterin Elisbeth Liß (SPD) schließt sich der Forderung an: "Es sind oft zu viele Menschen dort. Prinzipiell haben wir nichts gegen das Grillen, wenn die Menschen sich benehmen."
Abstimmungen im Duisburger Stadtrat über Grillverbot
Im Rat der Stadt Duisburg soll am 4. Mai darüber abgestimmt werden, ob an drei der vier offiziellen Grillplätze das Grillen verboten wird. Der große Grillplatz soll als einziger verbleiben, dann aber deutlich verkleinert werden.
Petition von Anwohnern fordert Grillverbot
Auch Anwohner fordern in einer Petition die Abschaffung der Grillzonen. Dort sprechen sie von einer "unzumutbare Belastung von Mensch, Tier und Natur." Mittlerweile haben über 2.300 Menschen die Petition unterschrieben.
Unsere Quellen:
- Gespräch mit der Bezirksbürgermeisterin Rheinhausen
- Petiton für das Grillverbot
Sendung: WDR.de, Duisburger Politik fordert komplettes Grillverbot am Toeppersee, 24.04.2026, 11:25 Uhr