Immer wieder steht Müll neben Sammelcontainern für Glas und Altpapier. Ein Problem in vielen Städten, Gelsenkirchen will es jetzt angehen. Ein mobiler Überwachungsturm wird an mehreren Standorten eingesetzt, um Müllsündern auf die Schliche zu kommen.
Müllsünder in Gelsenkirchen: Überwachung mit Video und Radar
Der sechs Meter hohe Turm hat die Containerstandorte per Kamera im Blick. Die Bilder werden an den Ordnungsdienst weitergeleitet und die Einsatzkräfte können sofort los, wenn jemand seinen Müll einfach neben den Containern ablädt.
KI-Überwachung in Gelsenkirchen schon erprobt
Das Überwachungssystem mit Radar hat sich in Gelsenkirchen schon an Spielplätzen und auf Schulhöfen bewährt. Damit "sind wir bereits bestens vertraut", sagt Simon Nowack, der Chef des Gelsenkirchener Ordnungsamtes.
Gesetz zur Videoüberwachung soll angepasst werden
Aus Datenschutzgründen werden Gesichter und Autokennzeichen bei der Videoüberwachung allerdings verpixelt. Nur im Fall einer besonderen Gefahr durch illegalen Müll, würden die Bilder entpixelt.
In Gelsenkirchen drängt man schon länger darauf, die Entwicklung in den Städten "bei Gesetzgebungsverfahren zu berücksichtigen." Heißt: Videoüberwachung sollte auch zur Überführung der Täter führen können.
Im Frühjahr soll der Einsatz gegen Müll erstmal getestet werden. Als weitere Möglichkeit für eine Überwachung sieht man in Gelsenkirchen Grünanlagen, wenn dort zum Beispiel illegal gegrillt wird.
Unsere Quellen:
Sendung: WDR 2 Rhein und Ruhr, Lokalzeit, 11.03.2026, 12.31 Uhr