Der Brand war am Dienstagmittag im zweiten Obergeschoss des Hauses in Hagen-Vorhalle in einer Wohnung ausgebrochen. Passanten hatten Qualm gesehen und haben die Feuerwehr gerufen. Noch bevor die eingetroffen ist, sind zwei Männer im Alter von 29 und 56 Jahren und eine 36-jährige Frau in das betroffene Haus gelaufen, um den Bewohnern zu helfen. Sie mussten ihren Rettungsversuch aber abbrechen: Das Treppenhaus war zu stark verraucht.
Haus noch bewohnbar - Brandwohnung nicht
Die Feuerwehr lobt sowohl den Mut der Ersthelfer als auch die Umsichtigkeit, die Aktion dann noch abzubrechen, um sich selbst zu schützen. Obwohl sie das Haus schnell wieder verlassen haben, mussten alle drei Menschen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
Die Feuerwehr konnte dann mit Atemschutzmasken ins Gebäude und verhindern, dass der Brand auf andere Wohnungen oder die Eisdiele im Erdgeschoss des Hauses übergreift und das Feuer schnell löschen. Ein 60-Jähriger aus der Wohnung, in der es gebrannt hat, konnte nur noch tot aus dem Haus geborgen werden. Alle anderen Bewohner hatten das Gebäude schon verlassen, als die Feuerwehr eingetroffen war.
Bis zum frühen Nachmittag liefen noch Nachlöscharbeiten. Während des Brandes war die Vorhaller Straße gesperrt. Die Wohnung, in der der Brand ausgebrochen war, ist jetzt nicht mehr bewohnbar, der Rest des Hauses hingegen schon.
Unsere Quellen:
- WDR-Gespräch mit der Feuerwehr Hagen
- WDR-Gespräch mit der Polizei Hagen
Sendung: WDR 2 Ruhrgebiet, Lokalzeit, 30.06.2026, 16:31 Uhr