Der Brand am Hang hat die Feuerwehr Hagen vor Herausforderungen gestellt.
Bildquelle: Alex TalashEs ist etwa 20 Uhr am Mittwochabend, als bei der Feuerwehr Hagen der Notruf eingeht. Anwohner melden eine starke Rauchentwicklung in einem Wald im Stadtteil Haspe.
Vor Ort stellt die Feuerwehr fest: Das Feuer hat sich von einem Holzstapel auf den Hang ausgebreitet. Mithilfe von rund 70 Einsatzkräften kann sie das Feuer von zwei Seiten angreifen. Dabei kommen große Wassertanks, Löschrucksäcke, aber auch die neuen Quads der Feuerwehr Hagen zum Einsatz. Diese hatte sie erst Ende Juli zum ersten Mal im Training getestet. Die Fahrzeuge helfen den Einsatzkräften vor allem dabei, unwegsames Gelände besser zu erkunden.
Auch die Drohneneinheit der Feuerwehr Gevelsberg, das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk und die Polizei unterstützen die Hagener Feuerwehrleute bei dem Einsatz.
Trockenheit erhöht die Waldbrandgefahr
Die hohen Temperaturen und der wenige Regen haben Böden und Pflanzen in NRW stark ausgetrocknet. Das sorgt für erhöhte Brandgefahr, sowohl in Wäldern als auch auf Wiesen und Feldern. Schon kleine Funken, etwa durch eine weggeworfene Zigarette, können ausreichen, um ein großes Feuer auszulösen.
Aktuell kämpft die Feuerwehr etwa in Sundern im Sauerland gegen einen Waldbrand. Dort war sogar ein Löschhubschrauber im Einsatz.
Feuerwehr Hagen warnt vor möglicher Gesundheitsgefahr
Über die NINA-App warnt die Leitstelle in Hagen die Anwohner am Mittwochabend vor Geruchsbelästigung und Rauch. Der Feuerwehr gelingt es, das Feuer so weit zu löschen, dass sie ab etwa 1 Uhr nur noch zur Brandwache vor Ort ist. Gegen 7 Uhr am Donnerstagmorgen kann sie den Einsatz schließlich beenden.
Die Rauchwolke war vom naheliegenden Wohngebiet aus gut zu sehen.
Bildquelle: Alex Talash