Am Samstagnachmittag wurden die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Fröndenberg zu einem Vegetationsbrand im Naturschutzgebiet Kiebitzwiese gerufen. Rund um einen Turm zur Vogelbeobachtung stand die Vegetation laut Einsatzleiter Dieter Blotenberg auf einer Fläche von mehr als 800 Metern in Flammen.
Die Freiwillige Feuerwehr Fröndenberg konnte das Feuer am Naturschutzgebiet schnell unter Kontrolle bringen.
Durch das schnelle Eingreifen konnte der Brand aber schnell unter Kontrolle gebracht werden: Nach 45 Minuten hatten die Retter den Brand gelöscht. "Wir haben die gesamte Fläche vorsorglich ordentlich gewässert", berichtet Blotenberg im Gespräch mit dem WDR. "Vorsorglich, damit sich die Fläche nicht noch einmal entzündet." 30 Einsatzkräfte aus Fröndenberg waren mit drei Löschfahrzeugen vor Ort.
Auch Drehleiter im Einsatz
Zum Einsatz kam dabei auch eine Drehleiter. "Die brauchten wir auch, um einen Graben hier im Naturschutzgebiet zu überwinden", berichtet der Einsatzleiter. Große Teile des Gebiets sind nicht zugänglich und bleiben allein Wildtieren vorbehalten, darunter auch imposante Heckrinder.
Beliebtes Naturschutzgebiet
Vor allem aber ist das Naturschutzgebiet Kiebitzwiese Heimat diverser Vogelarten, Amphibien und Insekten. Die Plattform zur Vogelbeobachtung ist ein beliebtes Ausflugsziel im insgesamt 47 Hektar großen Areal und außerdem auch gut vom Ruhrtalradweg aus zu erreichen.
Wie es zum Brand kam, ist bisher noch unklar.
Unsere Quellen:
- Freiwillige Feuerwehr Fröndenberg
- Beobachtung WDR-Reporterin vor Ort
Sendung: WDR.de, Brand im Naturschutzgebiet Kiebitzwiese gelöscht, 01.08.2026, 19:02 Uhr