Die Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts danken den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr in Werne.
Insgesamt rund 24 Stunden war die Feuerwehr in Werne in der Lessingstraße im Einsatz, um einen Dachstuhlbrand zu löschen. Es war einer der längsten Einsätze in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr. Währenddessen wurden die Einsatzkräfte stundenlang von Anwohnerinnen und Anwohnern versorgt.
Eis, Getränke, Sonnenschirme
Was die Feuerwehrleute bei dem Einsatz in Werne total gefreut hat: Die Anwohner haben sie mit Gartenstühlen, Sonnenschirmen, Kaffee und anderen Getränken versorgt. Die Feuerwehr schreibt von "außergewöhnlicher Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft".
Das sei eine willkommene Untzerstützung und Motivation während der kräftezehrenden Arbeiten gewesen. Laut der Freiwilligen Feuerwehr zeige die Solidarität "die enge Verbundenheit zwischen der Feuerwehr und den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt".
Besonders hervorheben möchte die Feuerwehr zudem die Familie Telgmann, die die Einsatzkräfte spontan mit Eis versorgte. Robin Nolting, Brandmeister
Brand war schon gelöscht und flammte wieder auf
Eigentlich war der Dachstuhlbrand in Werne am Dienstag in den frühen Morgenstunden schon gelöscht. Doch dann flammte der Brand um kurz vor acht Uhr wieder auf. Glutnester hatten sich entzündet.
Die Flammen hatten sich aber tief in der Dämmung des Dachs ausgebreitet. Die Feuerwehr musste letztendlich über Stunden per Hand die Dachpfannen abnehmen und das Dach auseinandernehmen, um den Brand komplett zu löschen. Im Laufe der Löscharbeiten machten sich auch Bürgermeister Lars Hübchen, Feuerwehrdezernentin Stefanie Benting sowie die Leiterin des Ordnungsamtes Petra Jäger ein persönliches Bild.
Wegen aufflammenden Glutnestern musste die Feuerwehr das Dach des Hauses auseinandernahmen. Hilfe bekam die Freiwillige Feuerwehr Werne von den über 100 Kollegen aus Bergkamen, Selm, Lünen, Hamm und Kamen. Etwa 95 Prozent der Feuerwehrleute im Einsatz waren Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler.
Das Haus, dessen Dachstuhl gebrannt hat, wird aktuell umgebaut, darum ist es gerade unbewohnt. Es gab keine Verletzten.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung der Feuerwehr Werne
- WDR-Gespräch mit der Feuerwehr Werne
Sendung: WDR 2 Ruhrgebiet, Lokalzeit, 15.07.2026, 11:30 Uhr

