Trockenheit: Duisburger Wildtiere leiden unter der Hitze
Bildquelle: WDR/Petra VennebuschWDR. 02:30 Min.. Verfügbar bis 14.08.2028.
Stadtförster Stefan Jeschke macht sich große Sorgen um die Tiere in seinem Wald. "Die Rehe werden bei dieser Hitze lethargisch", erzählt er "deshalb sollten sie gerade jetzt viel Ruhe haben und Hunde angeleint bleiben."
Amphibien sind "echte Verlierer des Klimawandels"
Rehe können zum Glück viel Flüssigkeit über die Nahrung aufnehmen, die Wildschweine finden noch Wasserquellen im Wald. Füchse haben sich dem Klima etwas angepasst. "Sie können wie Hunde hecheln und damit einiges ausgleichen", so der Förster.
Wasserquellen für Tiere trocknen aus
Bildquelle: WDR/Petra VennebuschSchlecht sieht es dagegen für die Amphibien im Wald aus. "Die Sterblichkeit von Kröten und Fröschen ist im Vergleich zu den Vorjahren in diesem Sommer gestiegen. Das sind echte Verlierer des Klimawandels", sagt Jeschke. Um sich zu schützen, vergraben sich die Tiere ganz tief im Boden und versuchen sich damit kühl zu halten. Kröten verfallen dabei in eine Art Schockstarre.
Stadtförster Stefan Jeschke macht sich Sorgen um die Tiere
Bildquelle: WDR/Petra VennebuschInsekten und Vögel freuen sich über zusätzliche Tränken im Garten oder auf dem Balkon. "Wichtig ist nur, dass ein Stein oder Stock drin liegt, damit die Tiere nicht ertrinken", rät der Stadtförster. Gegen Keime hilft es, das Wasser regelmäßig auszutauschen.
Weiter hohe Waldbrandgefahr
Die Waldbrandgefahr ist nach wie hoch, noch gilt in Duisburg die zweithöchste Alarmstufe. Also alles vermeiden, was ein Feuer auslösen könnte: Rauchen und Grillen im Wald sind verboten. Aber auch Glasflaschen und ein heißer Auspuff können gefährlich werden.
Unsere Quellen:
- Duisburger Stadtförster Stefan Jeschke
Sendung: WDR.de, Wildtiere im Duisburger Stadtwald leiden unter der Hitze, 14.08.2026, 12:21 Uhr