Die Fahrbahn der B55 wird im Abschnitt zwischen Meschede und Warstein grundlegend saniert. Dabei wird ein neuer Asphalt getestet. Er könnte für die Mitarbeiter auf Baustellen eine große Erleichterung sein.
Temperatur des Asphalts ist rund 30 Grad niedriger
Durch den Einsatz spezieller Zusatzstoffe und durch eine andere Herstellungstechnik wird es möglich, dass der Asphalt nicht mehr so heiß sein muss. So lässt er sich bei rund 30 Grad niedrigeren Temperaturen verarbeiten als sonst üblich. Üblich sind 160 bis 180 Grad.
Das spart auch Energie in der Herstellung. Der neue Asphalt soll laut Straßen.NRW für weniger CO2-Emissionen sorgen und einen besseren Gesundheitsschutz für die Beschäftigten auf der Baustelle bieten.
Bauarbeiter atmen weniger Dämpfe ein
Die reduzierte Verarbeitungstemperatur verringert zudem die Belastung für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den Baustellen, weil deutlich weniger Dämpfe und Aerosole entstehen. Diese Gefährdung bei der Heißverarbeitung von Bitumen ist seit Jahren in der Diskussion.
Mit dem Pilotprojekt will Straßen.NRW wichtige Erfahrungen für künftige Baumaßnahmen sammeln. Die Gesamtkosten für die Strecke der B55 zwischen Warstein und Meschede belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Herbst 2026 vorgesehen.
Neuer Asphalt bei Warstein und Meschede
Bildquelle: Straßen.NRWWDR. 03.08.2026. 00:45 Min.. Verfügbar bis 02.08.2028.
Unsere Quellen:
- Straßen.NRW
Sendung: WDR.de, Neuer Asphalt bei Warstein und Meschede, 03.08.2026, 16:41 Uhr