Ursachenforschung an der A45-Brücke
WDR. 03:13 Min.. Verfügbar bis 20.07.2028.
Die Reste der Brückensprengung liegen am Boden. Die ersten Bagger sind seit Montagmorgen im Einsatz. In den kommenden Wochen werden Tonnen an Schutt, Stahl und Beton zerkleinert und weggefahren. Die Ursachenforschung, warum eine zweite Sprengung notwendig war, wollen die Verantwortlichen in dieser Woche intern klären.
Abrissarbeiten laufen auf Hochtouren
Joschka Ostermann ist Bauleiter der Abrissfirma, die die Brückenteile abtransportiert.
Zwei schwere Bagger beißen sich in den riesigen Betonteilen fest und brechen das Abbruchgut. Der Stahl wird getrennt vom restlichen Schutt. "Wir versuchen möglichst viel davon zu recyceln und wiederzuverwenden", so Joschka Ostermann, Bauleiter der Abrissfirma Laarakkers. In Kürze kommen weitere Bagger und eine Brechanlage hinzu.
Hauptfrage ist: Was ist bei der Sprengung schief gelaufen?
Die Ursachenforschung der Autobahn GmbH, warum am Sonntag eine zweite Sprengung notwendig geworden war, läuft aktuell auf Hochtouren. "Wir wollen mit Hilfe der Drohnenaufnahmen und unserer internen Daten analysieren, warum die Brücke nicht, wie geplant, eingestürzt ist", betont Samuel Freund, Leiter der Außenstelle Netphen.
Die großen Abrissteile müssen zerkleinert werden.
Bei der Brückensprengung der Autobahntalbrücke Ottfingen blieb gestern Morgen gut ein Drittel der Brücke stehen. Erst sechs Stunden später, bei einer weiteren Sprengung, stürzte der restliche Teil in sich zusammen. Die A45 war darum, vier Stunden länger als geplant, bis zum späten Nachmittag gesperrt.
Quellen:
- Autobahn GmbH
- Firma Laarakkers, Düsseldorf
Sendung: WDR 2, WDR 2 für Sauerland, Siegerland und Südwestfalen, 20.07.2026, 13:30 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Südwestfalen, 20.07.20226, 19:30 Uhr
