Nach langen und akribischen Ermittlungen am Freitagabend der Erfolg: Die Polizei hat drei mutmaßliche Brandstifter aus Rüthen festgenommen. Die Männer sitzen in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Montag mitteilte.
Gelegte Feuer seit April 2025
Nachdem es in den vergangenen Wochen und Monaten zu zahlreichen Bränden im Bereich Rüthen gekommen war, richtete die Polizei eine Ermittlungskommission ein, um herauszufinden, wer die Feuer gelegt haben könnte.
Auf die Spur der drei Männer im Alter von 19, 20 und 29 Jahren aus Rüthen kamen die Ermittler schlussendlich am Freitag, nachdem im Bereich des Kitzelbachwegs eine Waldfläche von rund 350 Quadratmetern gebrannt hatte.
Vorwurf: Mindestens 17 Brandstiftungen im Kreis Soest
Die Männer stehen im Verdacht, in wechselnder Besetzung mindestens 17 Brandstiftungen im Zeitraum zwischen April 2025 und August 2026 begangen zu haben. Dabei gingen sie nach Ansicht der Ermittler äußerst professionell und planvoll vor.
Wie die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage des WDR erläutert, dauern die Ermittlungen weiter an. "Die mutmaßlichen Brandstifter räumen einige Taten ein. Teilweise bestreiten sie diese aber."
Ermittlungen dauern an
Ein Haftrichter des Amtsgerichts Arnsberg erließ am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehle gegen alle drei Männer. Ob sie auch für weitere Taten verantwortlich sein könnten, wird noch ermittelt.
Unsere Quellen:
- Kreispolizeibehörde Soest
- Staatsanwaltschaft Arnsberg
Sendung: WDR.de, Mutmaßliche Feuerteufel von Rüthen geschnappt, 17.08.2026, 11:21 Uhr