Den Verdacht nähren laut Polizei mehrere Vorfälle und Funde rund um den Friedhof in Lippborg. Zwei Hunde sind betroffen - und es sind verdächtige Leckerlies gefunden worden.
Hund verstibt durch mutmaßliche Giftköder
Mitte August war demnach ein Hundehalter mit seinem Hund in der Nähe des Friedhofs in Lippborg unterwegs. Einen Tag später hat der Hund Durchfall bekommen und immer wieder erbrochen. Drei Tage später ist er gestorben.
In einem weiteren Fall soll ein Hund etwas in einem Gebüsch nahe des Friedhofs in Lippborg gefressen, und danach erbrochen haben. In dem Fall überlebte der Hund.
Verdächtige Leckerlies - Giftköder?
Bei einem Spaziergang mit ihrem Hund in der Nähe des Friedhofs hatte eine Frau vergangenen Sonntag (30.8.) einen Haufen Hundeleckerlies entdeckt - direkt neben einem Mülleimer mit Kotbeutelspender. Das kam ihr laut Polizei komisch vor.
Sie hat die Leckerlies sofort eingesammelt und der Polizei übergeben. Aktuell wird noch geprüft, ob es sich um Giftköder handelt. In zwei anderen Fällen besteht laut Polizei der Verdacht, dass Hunde Giftköder gefressen haben.
Nicht der erste Fall von Ködern
Fälle von Ködern, die Hunden schaden sollen, sind in letzter Zeit mehrfach aufgetreten. Erst Ende April war in Lippstadt mit Nägeln präparierte Wurst ausgelegt worden. In Meinerzhagen ist ein Hund gestorben, nachdem er mit Rasierklingen präpariertes Fleisch gefressen hatte.
Zeugen gesucht
Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen, die im Zeitraum zwischen Mitte und Ende August verdächtige Beobachtungen im Bereich des Friedhofs in Lippborg gemacht haben.
Auch die Halterinnen und Halter von Hunden, die im genannten Zeitraum ähnliche Symptome hatten, sollten sich bei der Polizei melden.
Unsere Quellen:
- Pressestelle der Kreispolizeibehörde Soest
Sendung: WDR 2, WDR 2 für Sauerland, Siegerland und Südwestfalen, 02.09.2026, 13:30 Uhr