Angelverbot an Möhnetalsperre: Ruhrverband will Fischsterben verhindern
Bildquelle: WDR/Corina WeglerWDR. 00:27 Min.. Verfügbar bis 20.08.2028.
Voraussichtlich kommende Woche soll es losgehen: Dann wird das Tiefenwasser in der Möhnetalsperre belüftet. Das dient zunächst als vorsorgliche Maßnahme, um ein Fischsterben zu verhindern.
Angelverbot tritt sofort in Kraft
Derzeit werden die notwendigen Schläuche für die Sauerstoffanreicherung verlegt. Deshalb gilt ab sofort auch ein Angelverbot im Bereich der Anlage.
Hinter der Trennlinie Richtung Staumauer ist das Angeln verboten.
Bildquelle: GOVDATADie Trennlinie zwischen den zwei tiefen Buchten zeigt den Bereich um die Staumauer, in dem nicht mehr geangelt werden darf. Am Nordufer, auf Höhe des Yachtclubs Möhnesee. Und am Südufer ab der zweiten Bucht von der Staumauer aus gesehen.
Fische könnten eingeschlossen werden
Durch die hohen Temperaturen im Sommer bilden sich unterschiedliche Temperaturschichten im Wasser. Unten ist es kalt, oben ziemlich warm und das könnte kälteliebende Fischarten am Grund der Talsperre "einschließen".
Falls der Sauerstoffgehalt im Tiefenwasser dann auch abnimmt, besteht die Gefahr eines Fischsterbens.
Mehrere Wochen kein Angeln
Der Ruhrverband rechnet damit, dass das Wasser für vier bis sechs Wochen belüftet werden muss. So lange bleibt auch das Angeln verboten.
Unsere Quellen:
- Ruhrverband
- GOVDATA - Das Datenportal für Deutschland
Sendung: WDR.de, Ruhrverband will Fischsterben verhindern, 20.08.2026, 13:11 Uhr
Sendung: WDR.de, Angelverbot an Möhnetalsperre: Ruhrverband will Fischsterben verhindern, 20.08.2026, 17:13 Uhr