Der Blitzermarathon startet auch in NRW | WDR aktuell

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WDR 00:27 Min. Verfügbar bis 11.03.2037

Europäische Speedweek Auch in NRW wird diese Woche verstärkt geblitzt

Stand:

Früher Blitzermarathon, jetzt Speedweek: Autofahrer müssen sich aktuell auf zusätzliche Geschwindigkeits-Kontrollen einstellen.

Die "Speedweek" will genau das Gegenteil von dem, was der Name suggerieren könnte. Also keine Woche voller Speed, sondern: Mehr Blitzer, die Autofahrer vom Rasen abbringen sollen. Die Aktion ersetzt den früheren Blitzermarathon, funktioniert aber etwas anders.

Blitzer: Standorte in NRW vorher nicht bekannt

Den früheren Blitzermarathon hat in NRW das Innenministerium organisiert und er wurde flächendeckend umgesetzt. Die neue Speedweek gibt es zweimal im Jahr: im April und im August. Es ist eine Initiative des europäischen Polizei-Netzwerks "Roadpol" und jede Polizeibehörde kann selber entscheiden, wie genau sie mitmacht. Die August-Speedweek beginnt 2026 am Montag (3.8.) und geht bis Sonntag (9.8.).

Ein mobiler Blitzer der Polizei steht im Kofferraum eines Einsatzfahrzeugs

Ein mobiler Blitzer bei der "Speedweek" im April 2026

Bildquelle: dpa/Sebastian Gollnow

Bisher gibt es aus den einzelnen Polizeibehörden noch keinen abschließenden Überblick, wo in NRW dann wirklich geblitzt wird - in NRW sollen aber unter anderem Köln, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Duisburg mitmachen. Anders als bei der Speedweek im Frühjahr gibt es auch keinen einzelnen Tag in der Aktionswoche, an dem nochmal extra viel geblitzt wird.

Unfallschwerpunkte im Fokus

Das NRW-Innenministerium hat zusätzlich alle Polizeibehörden des Landes per Erlass aufgefordert, zumindest an einzelnen Tagen Kontrollen durchzuführen, so ein Sprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Demnach sei das Ziel nicht nur zu blitzen, sondern auch vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Ziel der Aktion sind mehr Sicherheit und weniger Unfälle - deshalb stehen auch bei den Blitzeraktionen Unfallschwerpunkte im Mittelpunkt. Dazu gehören laut ADAC:

  • Schulen
  • Baustellen
  • Kindergärten
  • Altenheime
  • Krankenhäuser

Nicht alle Bundesländer dabei

Mehrere europäische Länder und die meisten Bundesländer machen bei der Speedweek mit. Drei deutsche Bundesländer beteiligen sich aber laut ADAC nicht: Bayern, Sachsen und das Saarland.

Für den ADAC ist die Speedweek ein Beitrag zur Verkehrssicherheit - sie sensibilisiere für "die Gefahren schnellen Fahrens".

Unsere Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa
  • ADAC

Sendung: WDR Fernsehen, WDR aktuell, 03.08.2026, 12:45 Uhr

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