Algen sind, einfach gesagt, die Vorfahren der Pflanzen. Sie haben aber keine Wurzeln, keinen Stamm. Sie können so klein sein, dass man sie mit den Augen erstmal gar nicht sieht. Und sie vermehren sich meist über sogenannte Sporen.
Diese Algensporen sind überall. Sie wehen durch die Luft, sind im Garten an den Pflanzen, am Gras, am Gartenschlauch. Wir tragen sie aber auch mit unseren Füßen ins Schwimmbad, in den Gartenpool oder das Plantschbecken. Sie wachsen im Wasser. An den Wänden oder am Boden des Pools kann man sie spüren – es wird glitschig.
Um zu wachsen, brauchen sie Sonnenlicht, Wärme und Nahrung. Die Nahrung kommt über Staub, Regen, Blätter ins Wasser. Und über uns Menschen: Sonnencreme, Schweiß und unsere Hautschuppen lieben die Algen. Also am besten vorher duschen, bevor man in den Pool springt.
Wenn Wasser lange steht, können sich Algen besonders gut vermehren. Deswegen gibt es Pumpen, Filter und auch Algenmittel, also sozusagen Medikamente gegen die Algen.
Algen können auch das Wasser verfärben. Manche enthalten wie Blätter das sogenannte Chlorophyll. Das macht das Wasser grün. Oft sind Algen unschön, aber harmlos.
Blaualgen dagegen können gefährlich sein. Das sind eigentlich Bakterien. Sie kommen im Pool selten vor, aber in warmen Seen gibt es sie bisweilen. Man erkennt sie an grün-blauen Schlieren im Wasser.
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Sendung: WDR 2 Morgenmagazin, 09.07.2026, 07.40 Uhr