"Alles in Butter" bedeutet, dass alles ok ist. Zur Herkuft dieser Redewendung gibt es verschiedene Geschichten.
Bei der einen geht es darum, dass etwas mit "guter Butter" zubereitet wurde und nicht mit billigerem Fett. Vor vielen Jahrezehnten kam in Deutschland Margarine auf und wurde in großer Menge in Fabriken hergestellt. Ein Gastwirt in Berlin soll daraufhin ein Schild in sein Fenster gestellt haben: "Alles in Butter" stand da drauf. Er wollte damit sagen: Ich koche mit Butter und nicht mit billigem Ersatzfett.
Nach einer anderen Geschichte soll diese Redewendung ursprünglich aus dem Mittelalter stammen. Wenn Menschen wirklich teure Gläser oder Porzellan zu Fuß oder mit einem rumpelnden Pferdewagen lange über unebene Straßen transportieren mussten, gab es ein besonderes Verpackungsmaterial: Butter.
Und das funktionierte so: Menschen haben Butter geschmolzen, die Gläser in ein Faß oder eine Kiste gepackt und dann die flüssige Butter hineingeschüttet. Die Butter wurde fest, umschloss die Gläser und man konnte die wertvolle Fracht sicher transportieren. Sie waren "in Butter" und alles war ok.
Habt ihr auch eine Frage an die Maus?
Jeden Morgen beantwortet die Maus bei WDR 2 Kinderfragen zu den spannendsten Themen. Ihr wollt auch etwas wissen? Dann stellt der Maus Eure Frage.
*Pflichtfelder
Sendung: WDR 2 Morgenmagazin, 24.06.2026, 07.40 Uhr