Die Maus hat etwas Spannendes herausgefunden: Das Baby im Bauch der Mutter, der Embryo, hat ganz am Anfang noch kein erkennbares Geschlecht. Wir sehen gleich aus. Und wir entwickeln uns auch erst einmal gleich.
Das heißt: Jeder bekommt eine Brust und eine Brustwarze. Erst in der sechsten oder siebten Woche - der Embryo ist knapp einen Zentimeter groß - gibt es äußerlich Unterschiede zu sehen. Das heißt: Die Anlagen für eine funktionierende Brust haben auch die männlichen Babys, sie entwickelt sich halt nur nicht weiter.
Männer haben also auch Milchdrüsen. Aber die sind nicht funktionsfähig. Experten sagen: So ist es einfacher für die Natur – wenn man erstmal alles gleich baut – und sich erst dann an die Unterschiede macht.
Die Antwort lautet also:
Der Grund dafür, dass auch Männer eine Brust samt Brustwarze besitzen, liegt in der vorgeburtlichen Entwicklung. Embryos entwickeln sich zunächst gleich, erst ab der sechsten oder siebten Woche beginnen sich genetisch weibliche und männliche Embroyos auseinanderzuentwickeln. Zu diesem Zeitpunkt ist die Brust bereits angelegt.
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