Vor über 700 Jahren soll ein König nach einem harten, kalten Winter Honigkuchen an die hungernden Menschen verteilt haben, die die Form von Pferden hatten. Darüber haben sich die Menschen natürlich gefreut.
Honigkuchen wird schon seit vielen Jahren gebacken. Die alten Griechen zum Beispiel haben aus Mehl, Gewürzen und Honig auch schon Tiere gebacken. Die haben sie dann den Göttern statt echter Tiere geopfert.
Im Mittelalter wurde Honigkuchen "Lebkuchen" genannt. Und manche Lebkuchen bekamen damals Pferde und Reitern eingedruckt – das war teure Handarbeit und manche haben das nicht gegessen, sondern als Wandschmuck oder Kinderspielzeug verschenkt.
Früher haben Erwachsene zueinander gesagt, du "grinst" wie ein Honigkuchenpferd und da das nicht immer nett gemeint, sondern hieß: "Du grinst aber dämlich". Vor 100 Jahren hat man so einen wunderlichen Menschen bezeichnet.
Die Antwort lautet also:
Die heutige Bedeutung leitet sich wahrscheinlich eher aus der Geschichte von vor 700 Jahren ab, als sich die Menschen nach dem Winter mit Honigkuchen beschenkt wurden. Denn im Duden steht heute: lachen oder strahlen wie Honigkuchenpferd heißt: sich sehr freuen, man strahlt über das ganze Gesicht, wie die glänzende Oberfläche eines Honigkuchens in Pferdeform.
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