Diese haarige Frucht ist sehr gesund. Sie enthält zum Beispiel viel Vitamin C, soll beim Einschlafen helfen und wenn man sie gut wäscht, kann man gerade Bio-Kiwis auch mit Schale essen.
Viele denken, sie komme aus Neuseeland. Aber die ersten Kiwis stammen aus China. Sie wurden früher Chinesische Stachelbeere genannt. Als die Kiwi dann nach Neuseeland kam, vor etwa 100 Jahren, wurde sie nach dem Wappenvogel Neuseelands, dem Kiwi, benannt. Weil der auch braun und pelzig ist. Es gibt auch Kiwis, die nicht so pelzig sind, sie heißen dann "Gold-Kiwi".
Aber in allen sind kleine Körner, auch Kerne genannt, die man mitessen kann.
Die Kiwi braucht Kerne, damit neue Kiwi-Pflanzen entstehen können. Das Besondere bei den meisten Kiwi-Sorten: Die Kiwipflanze braucht einen Partner. Denn aus einem Kern kann eine weibliche oder eine männliche Pflanze entstehen. Experten nennen das "zweihäusig". Man braucht also mehrere Kiwi-Pflanzen, damit man Kiwis ernten kann.
Und dann muss noch eine Biene oder ein anderes Insekt kommen, damit die Pollen von der männlichen zur weiblichen Pflanze transportiert werden. Dann können wieder neue Kiwis entstehen, aber nur an der weiblichen Kiwipflanze.
Also: Die Körner in der Kiwi – das sind die Samen für eine neue Kiwi-Pflanze. Wenn ein Samen auf den Boden fällt, dann kann aus dem Samen in der Erde eine neue Pflanze wachsen. Oder Tiere essen die Kiwi und scheiden den Samen wieder aus und es entsteht dann woanders eine neue Pflanze.
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Sendung: WDR 2 Morgenmagazin, 14.07.2026, 07.40 Uhr