Wenn man nachts in den Himmel schaut, dann sieht man nicht nur Sterne und Planeten – man sieht auch andere kleine leuchtende Punkte: Satelliten. Die Maus hat gelesen, dass es viele tausend davon im All gibt – über 10.000 sollen es sein. Navis funktionieren mit Hilfe von Satelliten, aber beispielsweise auch Wetterbeobachtung.
Satelliten selbst leuchten nicht, aber sie reflektieren das Licht der Sonne – so ähnlich wie ein Spiegel. Und weil sie so hoch fliegen, werden sie, wenn es bei uns Nacht ist, trotzdem weiter von der Sonne angestrahlt. So können wir sie sehen. Bei wolkenlosem Himmel sind die Fluggeräte vor allem in ländlichen Gegenden ohne Lichtverschmutzung klar am Nachthimmel zu sehen.
Und wie unterscheidet man sie von Sternen? Sterne funkeln, Satelliten leuchten und bewegen sich.
Menschen, die den Sternenhimmel beobachten – Astronomen – haben der Maus erklärt: Satelliten und Weltraumschrott machen den Himmel viel heller, als er eigentlich ist. Deswegen wird es für Astronomen immer schwieriger, die Sterne zu beobachten.
Satellitenbauer versuchen inzwischen Satelliten so zu entwerfen, dass sie nicht so viel Sonnenlicht reflektieren - damit es wieder etwas dunkler wird.
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Sendung: WDR 2 Morgenmagazin, 12.12.2025, 07.40 Uhr