Bienen stechen, um sich zu verteidigen. Wenn ihr Zuhause angegriffen wird zum Beispiel: Stecken andere Tiere ihre Nase in den Bienenstock, stechen die Wächterbienen zu. Aber auch draußen: Wenn sie sich bedroht fühlt, kann eine Biene stechen.
Einige wenige Menschen reagieren allergisch auf Bienengift. Für sie kann so ein Stich ziemlich schlimm sein. Vor allem im Mund oder Hals kann so ein Stich lebensgefährlich werden, weil dann alles zuschwillt. Ansonsten ist ein Bienenstich aber erstmal nur schmerzhaft.
Warum? Das hat sich die Maus von Bienenexperten erklären lassen: Es ist eine Art Chemie-Cocktail. Mellitin, Apamin, Adolapin, Phospholipase, aber auch Histamin. Klingt wie ein Beipackzettel von einem Medikament.
Einfach gesagt: Bienengift greift unsere Körperzellen an. Und auch unsere Schmerzzellen. Das sorgt für Alarm: Wir fühlen Schmerz, es brennt. Die Haut wird auch mehr durchblutet, wird also rot und schwillt an.
Jetzt kommt das aber: Einige Menschen benutzen Bienengift bei Krankheiten. Die Maus hat gesehen, es gibt sogar Salben mit Bienengift, die angeblich gegen Rheuma oder Schmerzen helfen sollen.
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Sendung: WDR 2 Das Morgenmagazin, 09.09.2026, ab 5:05 Uhr