Der Verband Deutscher Elektrotechniker hat der Maus erklärt: Die Wahrscheinlichkeit, von einem Blitz getroffen zu werden, liegt bei 1 zu 20 Millionen. Zum Vergleich: Die Chance, beim Lotto sechs Richtige zu bekommen, liegt bei 1 zu 14 Millionen. Das heißt: Die Wahrscheinlichkeit von einem Blitz getroffen zu werden, ist noch geringer als sechs Richtige im Lotto zu haben. Es passiert also extrem selten, dass man von einem Blitz getroffen wird.
Wenn, dann kann das auf mehreren Wegen passieren.
Der Blitz trifft direkt auf den Menschen – mit bis zu 100 Millionen Volt und bis zu 200.000 Ampere - das ist viel, viel mehr Strom, als aus der Steckdose kommt. Darum ist ist das sehr gefährlich. Außerdem ist ein Blitz bis zu 30.000 Grad heiß. Es kann zu Verbrennungen kommen. Der Blitz bringt im Körper alles durcheinander – das Herz kann stehen bleiben, die Nerven und Muskeln werden durch den Strom lahmgelegt, das Trommelfell kann reißen – deswegen tun Blitze weh.
Es kann auch sein, dass der Blitz in die Erde einschlägt, dann breitet sich Strom über den Boden aus und fährt dann in den Körper. Auch wenn der Blitz in einen Baum fährt und wir direkt daneben stehen, kann der Blitz auf uns überschlagen – deshalb soll man sich bei einem Gewitter nicht im Wald aufhalten.
In einem Auto ist man sicher vor einem Blitz, im Freien sollte man in die Hocke gehen und die Füße zusammenstellen.
Laut Statistik sterben pro Jahr in Deutschland vier Menschen an einem Blitzschlag, über 100 werden verletzt.
Die Antwort lautet also:
Ein Blitz ist bis zu 30.000 Grad heiß und es tritt dabei eine Spannung von bis zu 100 Millionen Volt auf. Trifft er einen Menschen - direkt oder indirekt über den Boden - kann das unter anderem zu Verbrennungen, Muskel- und Nervenstörungen führen, zum Riss des Trommelfells oder zum Herzstillstand.
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