Wenn man Wasser auf eine Wiese gießt, versickert es. Wenn man am Strand eine Sandburg baut, dann verschwindet das Wasser auch im Boden. Aber im Meer bleibt das Wasser – sonst wäre das Meer ja leer.
Die Maus hat sich einen Vergleich ausgedacht, damit man das verstehen kann: Sie schippt Sand in einen Eimer und schüttet dann Wasser drauf. Das Wasser versickert. Jetzt schüttet sie noch mehr Wasser in den Eimer. Es entsteht ein kleiner See, darunter der Sand.
So ist das auch beim Meer. Das Wasser versickert durchaus im Sand. Aber irgendwann sind die kleinen Zwischenräume zwischen den Sandkörnern voller Wasser. Dann kann nichts mehr versickern.
Unter dem Sand im Meer ist natürlich kein Eimer. Aber eine relativ dichte Schicht Gestein. Hinzu kommt: Die Sandkörner auf dem Meeresboden sind viel feiner als die in einem Sandkasten. Das heißt, sie können viel näher beieinander liegen und die Zwischenräume, wo Wasser hineinlaufen könnte, sind viel kleiner. Auch so wird der Meeresboden schon gut abgedichtet. Außerdem kommt ja immer Wasser nach – als Regen oder von Flüssen.
Denn es gibt eine bestimmte Menge Wasser auf der Erde. Die bleibt im Großen und Ganzen immer gleich. Sie verteilt sich nur anders.
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Jeden Morgen beantwortet die Maus bei WDR 2 Kinderfragen zu den spannendsten Themen. Ihr wollt auch etwas wissen? Dann stellt der Maus Eure Frage.
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Sendung: WDR 2 Morgenmagazin, 06.07.2026, 07.40 Uhr