Die meisten Vögel fliegen etwa 100 bis 2.000 Meter hoch, hat die Maus herausgefunden. Zugvögel dagegen können noch viel höher: bis zu 10.000 Meter, also 10 Kilometer hoch. Sie müssen so hoch, wenn sie zum Beispiel das Himalaja-Gebirge überfliegen.
Wissenschaftler glauben, dass Zugvögel auch deswegen so hoch fliegen, weil es dort oben sehr kalt ist und das Fliegen sehr anstrengend ist. Die Tiere steigen so hoch, um Überhitzung zu vermeiden.
Den Rekord beim Hochfliegen hält ein Sperbergeier aus Afrika. Das weiß man deshalb so genau, da einer im Jahr 1973 im Luftraum über der Elfenbeinküste in einer Höhe von 37.000 ft, also fast 11.280 Metern, mit einem Verkehrsflugzeug kollidierte.
Das ist sehr erstaunlich, denn dort oben ist der Sauerstoff knapp – und trotzdem schaffte es dieser Sperbergeier offenbar, die zum Fliegen erforderliche Muskelkraft aufzubringen.
Die Antwort lautet also:
Zugvögel fliegen bis zu 10.000 Meter hoch, wenn sie hohe Gebirge, zum Beispiel den Himalaya, überqueren müssen. Ein Sperbergeier schaffte es über der afrikanischen Elfenbeinküste sogar auf eine Höhe von rund 11.280 Metern.
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