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Das Beitragsbild des WDR3 Kulturfeature "Reise ins Vaterland: "Regen für die Toten" zeigt das Grab des Vaters von Yasmina Hamlawi in Algerien.

Reise ins Vaterland: "Regen für die Toten"

Mit „Regen für die Toten“ nähert sich die Autorin Yasmina Hamlawi einer existenziellen Frage, die zugleich tief kulturell geprägt ist: Wie erinnern wir unsere Toten – und wer darf dabei sprechen, weinen, handeln?

Von Yasmina Hamlawi

Reise ins Vaterland: "Regen für die Toten"

WDR 3 Kulturfeature 22.08.2026 48 Min. 53 Sek. Verfügbar bis 21.08.2031 WDR 3 Von Yasmina Hamlawi


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Im Zentrum der Erzählung steht die achtjährige Kenza, die mit ihrer Mutter Yasmina von Belgien nach Algerien reist – auf der Suche nach ihren Wurzeln und nach einem verstorbenen Großvater, den sie kaum kennenlernen konnte. Für Yasmina selbst wird diese Reise zu einer Begegnung mit einer schmerzhaften Leerstelle: Beim Begräbnis ihres Vaters durfte sie nicht dabei sein. Als Frau blieb sie am Rand – ohne Abschied, ohne eigenes Lebewohl. „Regen für die Toten“ erzählt davon, wie Mutter und Tochter dieser Leerstelle begegnen und ein neues Ritual finden.

„Regen für die Toten“ (französischer Originaltitel: „Pleuvoir sur les morts“) wurde 2025 beim Prix Europa ausgezeichnet.

Ausstrahlung am Samstag, den 22. August 2026 um 12.04 Uhr
Wiederholung am Sonntag, den 23. August 2026 um 15.04 Uhr
Von: Yasmina Hamlawi
Redaktion im WDR: Annette Blaschke
Produktion: BRF 2025/ORF 2026

Sendung: WDR3, Kulturfeature, 22.08.2026, 12.04 Uhr