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Ein Schüler trainiert eine Herzdruckmassage an einer speziellen Übungspuppe

WDR 4: Lebensrettertag am 16. Oktober

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Am 16. Oktober ist "World Restart A Heart Day"! WDR 4 zeigt, worauf es bei Reanimation ankommt und stellt Erste-Hilfe-Apps vor.

Zum "World Restart A Heart Day" besucht WDR 4 eine Info- und Mitmachveranstaltung in einem Essener Krankenhaus. Wir sprechen mit Rettern und Menschen, die gerettet wurden. Wir kommen mit Expertinnen und Experten ins Gespräch, frischen unser Erste-Hilfe-Grundwissen auf und begleiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den Übungen an der Reanimationspuppe.

Bei einem Herzstillstand ist Zeit der wichtigste Faktor: In den ersten Minuten haben Betroffene noch realistische Überlebenschancen. Wenn der Rettungsdienst eintrifft, ist es oft schon zu spät. Umso wichtiger ist es, Erste Hilfe zu leisten.

Leben retten mit der Herzdruckmassage

Die entscheidende Maßnahme, um Leben zu retten, ist die Herzdruckmassage. Rhythmisches Drücken auf den Brustkorb sorgt dafür, dass das Blut weiterhin im Körper zirkuliert und das Gehirn mit Sauerstoff versorgt wird. Dabei gilt: Je schneller im Ernstfall damit begonnen wird, desto besser. Und: Lieber eine unperfekte Herzdruckmassage als keine Herzdruckmassage!

Reanimation | Kurzvideo

42 Sek. Verfügbar bis 09.07.2027

Apps für alle Fälle

Helfen können außerdem zahlreiche Handy-Apps: Erste-Hilfe-Apps geben mit kurzen Sätzen und anschaulichen Abbildungen Hinweise, was im Notfall zu tun ist und sollen dabei unterstützen, erlernte Kenntnisse über Erste Hilfe dauerhaft im Gedächtnis zu behalten. Solche Angebote gibt es z. B. vom Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutschen Roten Kreuz oder den Maltesern.

Daneben gibt es auch sogenannte "Ersthelfer-Apps", die sich an qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer richten. Freiwillige, die die Voraussetzungen erfüllen, können sich in der App registrieren und werden dann zu Notfällen in ihrer unmittelbaren Umgebung gerufen – wo sie im Zweifel schneller eingreifen können als der Rettungsdienst. Je nach Region kommen in NRW Apps von unterschiedlichen Anbietern zum Einsatz.

Der WDR 4-Herzdruckmassagen-Songcheck

Am 16. Oktober ist "World Restart A Heart Day"! Bundesweit finden wieder verschiedene Aktionen zum Thema Reanimation statt. WDR 4 weiß, welches Liedgut Leben retten kann.

Madonna 1987 in Chicago

Zu den Herzdruckmassagen-Hits aus den 80ern gehören etwa Madonnas "Like a Prayer", Michael Jacksons "Billie Jean" oder Tina Turners "The Best".

Bei einer Herzdruckmassage kommt es vor allem auf den richtigen Rhythmus an: Idealerweise liegt er bei 100 bis 120 Schlägen pro Minute ("beats per minute", kurz bpm). Diese Voraussetzung erfüllen viele Songs – gern genannt, da auch textlich passend: "Stayin' Alive" von den Bee Gees.

"I will Survive" von Gloria Gaynor bleibt mit 117 bpm knapp unter der 120er-Grenze und ist daher ebenfalls noch gut geeignet.

Musikalisch ganz was anderes – aber rhythmisch doch ähnlich: "Highway to hell" von AC/DC.

Auch für Queen-Fans gibt es den passenden Soundtrack: "I Want To Break Free" (109 bpm) und "Another One Bites The Dust" (110 bpm) erfüllen die Anforderungen für die Herzdruckmassage.

Aber aufgepasst: "We will rock you" (89 bpm), "Don't Stop Me Now" (155 bpm) und Bohemian Rhapsody (unterliegt gewissen Schwankungen) gehören nicht dazu!

Auch viele Beatles-Songs liegen weit außerhalb des Toleranzbereichs. "Yesterday" und "Let it Be" sind viel zu langsam, "She Loves You" sprengt wiederum das Tempolimit. Besser sieht es hingegen bei "All you need is love" und "Yellow Submarine" aus.

Von den Stones eignen sich vom Takt her zum Beispiel "Sympathy for the Devil" oder auch "Miss You".

Zu den Herzdruckmassagen-Hits aus den 80ern gehören etwa Madonnas "Like a Prayer", Michael Jacksons "Billie Jean" oder Tina Turners "The Best".

Je nach Jahreszeit ist aber auch "Last Christmas" von Wham eine Option – und zur Not klappt es auch mit "You're my heart, you're my soul" von Modern Talking.

Zugegeben: Weitaus wichtiger als die Songauswahl ist die Herzdruckmassage an sich! WDR aktuell, die Sendung mit der Maus oder auch WDR 4-Hausarzt Dr. Eckart von Hirschhausen erklären, wie es funktioniert.

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