Künstliche Intelligenz beeinflusst zunehmend, was wir konsumieren und wie wir leben. Doch die KI spiegelt auch gesellschaftliche Machtverhältnisse wider und automatisiert Vorurteile. Frauen, People of Color und andere marginalisierte Gruppen werden durch KI häufig benachteiligt.
Künstliche Intelligenz entsteht in einem System, das von kapitalistischen Interessen, patriarchalen Strukturen und kolonialen Praktiken geprägt ist, erklärt Eva Gengler. Sie zeigt auf, wie eine alternative und feministische KI gestaltet und eingesetzt werden kann, um Ungerechtigkeiten aufzuheben.
Die Wirtschaftsinformatikerin steht für eine digitale Zukunft, in der Gerechtigkeit, Teilhabe und Vielfalt von Anfang an mitgedacht werden sollten und liefert Einsichten zu einem der drängendsten und bedeutendsten Themen unserer Zeit.
Buchtipp
Eva Gengler (2026): Warum Künstliche Intelligenz Ungerechtigkeit verstärkt und was wir dagegen tun müssen. Bonn: J.H.W. Dietz Verlag. 328 Seiten. ISBN: 978-3-8012-0719-9.
Redaktion: Julia Lührs
Sendung: WDR 5, Neugier genügt, 21.09.2026, 10:04 Uhr