Deutscher Hörbuchpreis 2026: die Gewinnerinnen und Gewinner

Sie ragten aus fast 300 Einsendungen heraus und überzeugten die Jurys.

Fabian Busch neben Hörbuch-Cover

Bester Interpret:
Fabian Busch mit "Vergiss mich"

Bereits im vergangenen Jahr war Fabian Busch nominiert, dieses Jahr kann er den Preis endlich in seinen Händen halten. "Ich liebe das. Ich liebe es, im Hörbuchstudio zu sitzen und konzentriert mit den Leuten zusammenzuarbeiten – nicht den ganzen Firlefanz, den ein Drehort mit sich bringt. Nur das konzentrierte Arbeiten mit der Stimme, das macht mir Spaß", sagte er im Studio.

Bestes Kinderhörbuch:
Simona Pahl, Inka Löwendorf, Benito Bause und Natalia Belitski (v.l.n.r.) mit "Geheimname Eisvogel"

Für das Team war nicht nur die Preisverleihung ein besonderer Moment, sondern auch der ganze Abend. Zum ersten Mal waren sie gemeinsam in einem Studio. Das Hörbuch hatten sie zuvor getrennt voneinander aufgenommen. Eine hat trotzdem gefehlt: Natalia Belitski konnte bei der Verleihung nicht persönlich dabei sein.

Bester Interpret:
Fabian Busch mit "Vergiss mich"

Bereits im vergangenen Jahr war Fabian Busch nominiert, dieses Jahr kann er den Preis endlich in seinen Händen halten. "Ich liebe das. Ich liebe es, im Hörbuchstudio zu sitzen und konzentriert mit den Leuten zusammenzuarbeiten – nicht den ganzen Firlefanz, den ein Drehort mit sich bringt. Nur das konzentrierte Arbeiten mit der Stimme, das macht mir Spaß", sagte er im Studio.

Beste Interpretin:
Anja Herden mit "Der Fluch der Falodun Frauen"

"Ich sitze hier gerade mit einem großen Strahlen", sagte sie bei der Vorproduktion im Studio zu Moderator Ralph Erdenberger. "Ich fühle mich wahnsinnig geehrt." Sie hat für ihre allererste Hörbuch-Sprechrolle direkt den Deutschen Hörbuchpreis gewonnen.

Beste Unterhaltung:
Leslie Malton, Felix von Manteuffel, Romy Hausmann, Uve Teschner, Anna Maria Mühe, Florian Gregorzyk (v. oben links n. unten rechts) mit "Himmelerdenblau"

"Wir sind natürlich ganz hart im Fahrwasser von Felix von Mannteuffel geschwommen, weil [Florian und ich] keine professionellen Sprecher:innen sind, deswegen: danke Felix, dass du uns den Preis nach Hause holst!", sagte Autorin Romy Hausmann. Im Studio wurde es bei so einem großen Ensemble ganz schön eng – Anna Maria Mühe konnte aber leider nicht dabei sein, da sie auf einem Dreh war.

Bestes Hörspiel:
Oliver Sturm mit "Die Erschöpften"

Eine Klinik, in der Menschen auf den Urlaub vorbereitet werden und erstmal üben müssen, wie sie sich erholen. Darum geht es in Oliver Sturms Hörspiel. Woher die Idee kam: "Ich habe mich selbst erwischt, als ich spazieren war: Ich habe die ganze Zeit auf die Uhr geschaut, weil ich soviel zu tun hatte. Ich war nicht in der Lage, den Spaziergang zu genießen", erzählte er im Live-Gespräch.

Bester Podcast:
Sören Musyal (l.) und Khesrau Behroz mit "Legion: House of Scam"

"Da ist es wohl leichter, eine Nadel im Heuhaufen zu finden als die drei besten Nominierungen", sagte Moderator Ralph Erdenberger. Und trotzdem: Diese beiden Podcaster haben die Jury überzeugt. "Es gehört viel Empathie dazu, diese Geschichten zu erzählen", sagte Khesrau Behroz über den Podcast, in dem es um Scam-Fälle geht.

Das besondere Hörbuch:
Argon Verlag mit "Unser Schmerz ist unsere Kraft. Neonazis haben unsere Väter ermordet"

"Ich in überzeugt, wenn wir Themen ansprechen, die über ernste Schicksale berichten, dass wir Empathie erzeugen und so das Miteinander verbessern", sagt Dirk Kauffels, der den Preis stellvertretend für den Verlag entgegennahm. "Es ist ein langer Weg, aber ich glaube daran, dass wir über das Erzählen von Geschichten das Hinsehen und Hinhören verbessern können."

Stand: 08.03.2026, 15:32 Uhr