WDR 5 Tagesgespräch : Fünf Jahre Flutkatastrophe: Was bleibt?
Im NRW-Landtag und an vielen Orten gedenken die Menschen am Jahrestag der Flutkatastrophe den mehr als 180 Toten. An diesem Tag steht die Erinnerung im Vordergrund und die Frage: Was bleibt? Diskutieren Sie mit Holger Schüttrumpf, Professor für Wasserwirtschaft, und Tobias Schäfer im WDR 5 Tagesgespräch!
Vor fünf Jahren stiegen die Pegel der Flüsse im Ahrtal, an der Erft und an vielen weiteren kleinen Bächen in NRW und Rheinland-Pfalz. 49 Menschen in NRW verloren in den folgenden Stunden ihr Leben. Aufarbeitung, Wiederaufbau und Bemühungen um einen künftig besseren Schutz werden uns noch eine Weile beschäftigen. Verschiedene Forschungsprojekte setzen sich mit den möglichen Lehren auseinander. Und viele Fragen sind unbeantwortet.
Für die Menschen, die ihre Häuser verloren haben, deren Heimat sich verändert hat, die als Helferinnen und Helfer im Katastrophengebiet mit angepackt haben, bleiben in jedem Fall tiefe Einschnitte, Erinnerungen und Erfahrungen. Im kollektiven Gedächtnis hat die Flut längst einen Platz eingenommen. Wie wir künftig mit den Gefahren von Hochwasser und Starkregen umgehen, wird von diesen Erfahrungen mitbestimmt.
Welche Lehren sehen Sie in der Flutkatastrophe von 2021 und im Umgang mit den Folgen? Haben Sie selbst Konsequenzen gezogen? Wie beschäftigt Sie das Thema Hochwasser und Starkregen heute? Welche Konsequenzen in Politik, Kommunen, Gesellschaft würden Sie gerne sehen?
Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555).
Gast: Holger Schüttrumpf, Professor, Direktor am Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft, RWTH Aachen
Redaktion: Birgit Becker und Esther Körfgen
WDR 5, Tagesgespräch, 14.07.2026, 12:10 Uhr