WDR 5 Tagesgespräch : Niedrigwasser und Wassermangel: Was heißt das für Sie?
Schifffahrt, Pools, Gärten, Landwirtschaft und Springbrunnen: Die anhaltende Dürre führt zu zahlreichen Einschränkungen. Wie stellen Sie sich darauf ein? Was muss sich ändern? Diskutieren Sie mit Dietrich Borchardt von der TU Dresden und Anja Backhaus im WDR 5 Tagesgespräch!
Für die Binnenschiffer ist der Blick auf die Pegelstände in diesen Tagen mit wirtschaftlichen Sorgen verbunden. Auf den großen Wasserstraßen gelten bereits Einschränkungen. Der Pegel vieler Talsperren in NRW liegt unter dem Soll.
An vielen Orten dürfen Privatleute kein Wasser mehr aus Flüssen und Gewässern entnehmen. Aber auch für Poolbesitzer und Rasenpfleger in NRW gilt inzwischen: Informieren und bei Knappheit Wasser sparen. Denn das wird künftig zur Gemeinschaftsaufgabe.
Ein neues Informationssystem soll dabei helfen. "Wasser ist unsere wertvollste Ressource", sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) gestern bei der Vorstellung von Niwis. Das Niedrigwasserinformationssystem zeigt an, wo niedrige Pegel oder Grundwasserstände herrschen. Damit kann man Wasserknappheit früher erkennen und besser vorsorgen. Anfang des Monats war das an 35 Prozent der Grundwassermessstellen in NRW der Fall.
Wie sind Sie von Wasserknappheit betroffen? Wofür nutzen Sie Trinkwasser oder andere Wasserquellen? Wie gehen wir künftig mit dem knappen Gut Wasser um? Welche Konflikte sehen Sie? Worauf müssen wir uns einstellen?
Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555).
Gast: Prof. Dietrich Borchardt, TU Dresden, Leitender Wissenschaftler Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
Redaktion: Birgit Becker und Lars Schweinhage
WDR 5, Tagesgespräch, 16.07.2026, 12:10 Uhr