In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:
- von Wells' beruflichem Werdegang - vom Chemiegehlifen über Hilfslehrer bis zum Autor,
- wie der berühmte Darwin-Anhänger Thomas Huxley seine Werke beeinflusst,
- von zwei Ehen und vielen Liebschaften,
- von Wells' Treffen mit dem Hörspiel-Regisseur Orson Welles.
Zeitreisen, Alien-Invasionen und die grotesken Experimente skrupelloser Wissenschaftler - das sind die Welten, die der britische Schriftsteller H.G. Wells erfindet. Und zwar Jahrzehnte bevor Hollywood anfängt diese Stoffe in Masse zu produzieren.
Herbert George Wells wird am 21. September 1866 in Bromley geboren. Es ist ein Unfall, der dem Sohn aus kleinbürgerlichen Verhältnissen den Weg zur Literatur ebnet. Als Achtjähriger bricht sich Wells bei einem Sturz den Fuß und beginnt zu lesen.
Er wird zu einem der bekanntesten Autoren der Welt. Sein Roman "Der Krieg der Welten" wird zweimal verfilmt, zuletzt 2005 von Steven Spielberg. H.G. Wells stirbt 1946 in London. Bis heute gilt er als Pionier der Science-Fiction-Literatur.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
- Elmar Schenkel, emeritierter Professor für britische Literatur an der Universität Leipzig
- Michael Foot: H.G. - The History of Mr Wells. Berlin/Prag 1996
- H.G. Wells: Experiment in Autobiography (1934)
- Adam Roberts: A History of Science Fiction (2016)
- Elmar Schenkel: Der Prophet im Labyrinth. Eine essayistische Erkundung. München 2004
Weiterführende Links:
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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Christoph Tiemann
Redaktion: Sefa Inci Suvak
Technik: Moritz Raestrup