Die Steinzeit-Mumie "Ötzi"

19.09.1991: Die Steinzeit-Mumie "Ötzi" wird gefunden

Ein Nürnberger Ehepaar findet während einer Wanderung eine Leiche. Wie sich herausstellt, ist die später "Ötzi" genannte Mumie über 5.000 Jahre alt.

In diesem Zeitzeichen erzählt Stephan Beuting:

  • warum der gute Zustand der Mumie ihr fast zum Verhängnis wird,
  • vom richtigen Riecher Reinhold Messners,
  • was man alles über Ötzi herausgefunden hat - von der Todesursache bis hin zu Tattoos,
  • wo man Ötzi heute besuchen kann.

Am 19. September 1991, einem heißen Spätsommertag, entdeckt ein Ehepaar aus Nürnberg auf seiner Wanderung in den Ötztaler Alpen die Gletschermumie Ötzi. Der Fund erregt international Aufsehen. Das gab es noch nie: Eine Mumie, mehrere tausend Jahre alt und in ausgezeichnetem Zustand - mitsamt vollständiger Bekleidung und Ausrüstungsgegenständen.

Für die Wissenschaft öffnet sich durch Ötzi ein Fenster zu einer Epoche, die als verschüttet galt. Die Mumie "erzählt", wie Menschen vor 5.300 Jahren ihr Leben meistern, dass sie auch damals schon an sogenannten "Zivilisationskrankheiten" leiden und sogar alternative Behandlungsmethoden entwickeln. Und so wie es aussieht, ist Ötzis Geschichte noch lange nicht zu Ende.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

  • Albert Zink, Anthropologe und Mumienforscher
  • Albert Zink: Ötzi. 100 Seiten. Ditzingen 2016
  • Ötzi-Wissensdatenbank

Weiterführende Links:

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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Stephan Beuting
Redaktion: Frank Zirpins