Die Maus hat ein altes, arabisches Wort gefunden: "Mumia". So nannte man schwarzes Erdpech. Das ist, einfach gesagt, eine schwarze, klebrige Masse aus der Erde, ähnlich wie Teer. Das haben Menschen früher auch als Salbe benutzt.
Vor vielen tausend Jahren glaubten die alten Ägypter an ein Leben nach dem Tod. Dafür sollten ihre Körper so gut wie möglich erhalten bleiben. Dafür wurden Leichname zum Beispiel mit Ölen und Salben eingerieben und mit Tüchern umwickelt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die meisten der so erhaltenen Körper durch die verwendeten Mittel ganz schwarz.
Früher dachten die Menschen, die Mumien sein deshalb so dunkel, weil das mit dieser schwarzen, klebrigen Masse, der "Mumia" zu tun hat. So entstand der Name "Mumie". Aber für ihre Mumien haben die Ägypter vor allem Salze, Öle und Baumharze benutzt, haben Wissenschaftler der Maus erklärt.
Mumien gibt es aber nicht nur im alten Ägypten. Auch im Sand, im Eis oder bei uns in Deutschland im Moor können menschliche Körper mumifiziert werden.
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Sendung: WDR 2 Morgenmagazin, 08.05.2026, 07.40 Uhr