Flensburgs Simon Pytlick wirft auf das Tor vom BHC
Bildquelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Thomas HaeslerDer Bergische HC hat am zweiten Spieltag der Handball-Bundesliga ein 29:34 (18:21) gegen die SG Flensburg-Handewitt hinnehmen müssen. Damit kassierte der BHC nach dem knappen 29:30 beim TVB Stuttgart zum Auftakt die zweite Niederlage im zweiten Spiel.
Fehlstart für den BHC
Der BHC erwischte einen katastrophalen Start in die Partie: Nach zehn Minuten lagen die Gastgeber mit 0:6 hinten und wurden quasi völlig überrollt von den Flensburgern. Fynn Hangstein durchbrach dann mit dem 1:6 den Bann. In der Folge kämpften sich die "Bergischen Löwen" besser in die Partie, die nun hin und her ging. Nach rund einer Viertelstunde lag der BHC nur noch mit vier Treffern hinten.
Besonders Hangstein hielt die Gastgeber im Spiel - in nur acht Minuten erzielte er fünf Tore. Auf der Gegenseite war Emil Jakobsen mit sechs Toren aus sechs Versuchen der beste Mann auf dem Feld - aber nur bis zur 20. Minute: Dann musste der Linksaußen vorerst verletzt ausgewechselt werden.
Hangstein überragt, Jakobsen verletzt
Beim Stand von 13:10 für sein Team nahm Flensburgs Trainer Aleš Pajovič eine Auszeit, zu häufig fand der BHC für seinen Geschmack eine Lösung. Doch einen BHC-Profi ließ das kalt: Hangstein stellte mit seinem siebten Treffer aus 11:14, kurze Zeit später stand es nur noch 12:14 - der Bergische HC war nun wieder komplett zurück in der Partie.
Doch das schien ein Weckruf für die Gäste zu sein: Flensburg-Handewitt erhöhte wieder das Tempo und lag kurz vor der Pause mit 18:14 vorne. Der BHC bekam defensiv die SG nicht zu packen, zog aber offensiv immer wieder nach: Mit 18:21 ging es zum Seitenwechsel.
Pytlick und Grgic zeigen BHC Grenzen auf
Den ersten Treffer der zweiten Halbzeit erzielte Niclas Kirkeloekke zum 22:18, ehe Simon Möller eine Glanzparade im Tor der SG zeigte. Der Torwart wurde nun zur unüberwindbaren Mauer: Auch die BHC-Würfe zwei, drei und vier hielt der Schlussmann. Flensburg zog im Anschluss auf sieben Tore davon. Erneut war es Hangstein, der für den Bergischen HC das erste Tor der Hälfte erzielte.
Doch die Gäste zeigten sich in der Abwehr nun deutlich verbessert - und trafen vor allem aus dem Rückraum stark. Simon Pytlick und Nationalspieler Marko Grgic sorgten für einige Tore - letzterer stand nach rund 40 Minuten bei bereits sechs Treffern.
Partie zehn Minuten vor Schluss entschieden
Zehn Minuten vor dem Ende war die Partie nach dem 30:22 durch Lasse Möller endgültig entschieden. Die Gegenwehr des BHC war endgültig gebrochen, der überragende Hangstein wurde von den Trainern Markus Pütz und Arnor Gunnarsson geschont.
Immerhin Rechtsaußen Julian Fuchs konnte sich mit zwei Treffern noch auszeichnen - genauso wie Torwart Christopher Rudeck, der gleich zweimal in der Schlussphase stark parierte. Bester Werfer der Partie wurde Hangstein, der mit zehn Toren sogar zweistellig traf. Bei Flensburg ragte letztlich Grgic mit acht Toren und zwei Vorlagen heraus.
Unsere Quellen:
- Bergischer HC - SG Flensburg-Handewitt bei Dyn
Sendung: WDR.de, "BHC verschläft die Anfangsphase gegen Flensburg und verliert", 02.09.2026 22:15 Uhr