Schriftzug Wunderschön vor einem Strand und blauem Meer
Die Strandpromenade von Maspalomas

Maspalomas, Puerto de Mogán, Stadt Arucas und Pozo Izquierdo

Stand:

Maspalomas gilt als der Hotspot für Urlauber auf der Insel. Auch die Stadt Arucas ist kein Geheimtipp mehr, aber ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Puerto de Mogán wurde im Kontrast als idyllischer kleiner Ferienort angelegt, der auf Hochhäuser verzichtet. Pozo Izquierdo gilt nicht als Schönheit, ist aber bei Sportlern beliebt wegen seiner Windstärke.

Maspalomas

Die wetterbeständige Südküste mit ihren zahlreichen Stränden und den Ferienzentren Playa del Inglés und Maspalomas besuchen besonders viele Urlauber, um Sonne zu tanken. Anfang der 1960er-Jahre war diese Region noch ein wüstenähnlicher, spärlich besiedelter Landstrich. Zunächst wurde der Norden der Insel um die Hauptstadt touristisch erschlossen, erst später folgte der Süden. Heute ist er das touristische Zentrum. Die meisten der über vier Millionen Urlauber, die jährlich auf die Insel kommen, übernachten in dieser Zone. Ein Drittel davon sind übrigens Deutsche. Maspalomas ist eine Ferienstadt. Menschen, die auf Gran Canaria arbeiten, wohnen selten im Zentrum. Vielmehr ist dort fast alles auf die Urlaubsbedürfnisse der Gäste zugeschnitten. Zweimal im Jahr steigt für mehrere Tage und Nächte die ganz große Sause: Mitglieder der LGBTQI+-Community aus ganz Europa reisen an und verwandeln den das Zentrum in eine riesige Partymeile.

Puerto de Mogán

Puerto de Mogán liegt im Südwesten der Insel und hat rund 20.000 Einwohner. Das einstige Fischerdorf wurde in den 1980er-Jahren zu einem idyllischen Ferienort umgebaut, der sich vom Rest der touristischen Südküste unterscheiden sollte. Die Gebäude sind nicht höher als zwei Stockwerke, und die Architektur ist im andalusischen Stil aufeinander abgestimmt und herausgeputzt. Am Jachthafen fahren Fähren ab, mit denen man andere Orte auf der Insel über das Wasser erreichen kann. Wie fast überall an der Südküste ist auch der kleine Stadtstrand von Puerto de Mogán künstlich angelegt worden. Die geschützte Bucht und der flach abfallende Sand eignen sich prima für Familien.

Arucas

Arucas verdankt seinen Wohlstand einer Handvoll Großgrundbesitzer. Zunächst spielte der Zuckerrohranbau eine wichtige Rolle, später – bis in die 1920er-Jahre – vor allem der Bananenanbau. In der Zeit der spanischen Kolonialherrschaft gingen viele Bewohner von Arucas nach Süd- und Mittelamerika. Einige kehrten zurück und brachten neue kulturelle Einflüsse mit in ihre Heimat. In der denkmalgeschützten Altstadt stammen mehrere Gebäude aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, oft mit reich verzierten Holzbalkonen. Ein Stil, der typisch für ganz Gran Canaria ist. Das Zentrum von Arucas gilt heute als farbenfroh und wohlhabend und ist längst kein Geheimtipp mehr. In der Vorweihnachtszeit verkauft man hier neben Anthurien, eingefärbten Rosen und bunten Sträußen auch den klassischen Weihnachtsstern. Die imposante Kirche der Stadt besteht aus sehr langsam erkaltetem Lavagestein – dem sogenannten Aruca-Basalt.

Blick von oben auf die Kirche von Arucas

Die Kirche von Arucas wurde aus Lavagestein gebaut.

Pozo Izquierdo

In Pozo Izquierdo herrschen heftige Windstärken. Der Ort selbst ist nicht sonderlich sehenswert, aber trotzdem von Urlaubern gut besucht: Seit über 30 Jahren zieht das windumtoste Örtchen Surfer und Windsurfer an und wurde zu einem weltberühmten Hotspot für diese Sportarten. Am Lavastrand von Pozo Izquierdo finden regelmäßig internationale Wettkämpfe statt.

Ein Surfer mit einem Drachen fliegt durch die Luft, im Hintergrund Windkraftanlagen

Die Windkraft in Pozo Izquierdo wird nicht nur zum Surfen genutzt.

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