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Bizarre Festival 1999

1999 fand das Bizarre-Festival zum letzten Mal in Köln auf dem Butzweiler Hof statt, bevor das große Indie- und Crossover-Festival zu seinen neuen Standort, den Flughafen Niederrhein in Weeze wechselte. Besetzt war es wieder bestens - so standen etwa die Red Hot Chili Peppers, Silverchair, The Cardigans, Faithless, Die Fantastischen Vier, Paradise Lost, die Bloodhound Gang, Muse, Type O Negative und die Beatsteaks auf der großen Bizarre-Bühne. | mehr mit Video

Konzert-Videos

Die Fantastischen Vier

Bizarre Festival 1999: Die Fantastischen Vier haben eine Menge Verdienste. Die wohl größten: Sie haben HipHop stets als offenes System interpretiert und so dem Genre ein weiches Pop-Bettchen gebaut. Und mit mehr als drei Jahrzehnten auf dem Bandbuckel zeigen sie, wie man in der Branche würdig altern kann. | video mit Video

Tocotronic

Bizarre Festival - 21. August 1999: Als das Bizarre Festival 1996 stattfand, machten Tocotronic aus Hamburg gerade so richtig von sich reden. Mit ihrem Indie-Gitarrenrock, ihren Trainingsjacken und ihrer Anti-Establishment-Attitüde waren Tocotronic auf der Höhe der Zeit. Am Butzweiler Hof in Köln stimmten Tocotronic spätere Klassiker wie "Die Welt kann mich nicht mehr verstehen" oder "Freiburg" an und brachte das Publikum ordentlich zum Pogen. Damals trat die Band noch als Trio auf, was der Lautstärke jedoch keinen Abbruch tat. | video mit Video

Gluecifer

Bizarre Festival 1999: Um die Jahrtausendwende wurden Gluecifer aus Oslo von der Musikpresse zu den berühmt-berüchtigten "Schweinerock"-Bands aus Skandinavien, den Rettern des Rock'n'Roll, hochgehypt. Das passte der Band ganz gut ins Konzept, denn sie nannten sich selbst schon "Kings of Rock". | video mit Video

The Hellacopters

Bizarre Festival 1999: Klassischer Rock'n'Roll, von bösen Zungen als "Schweinerock" in eine neue Schublade gesteckt, war seit Mitte der 1990er Jahre plötzlich wieder cool. 1999 traten The Hellacopters beim Bizarre Festival auf dem Butzweiler Hof in Köln auf. | video mit Video

Mehr zu den Bands beim Bizarre Festival 1999

Atari Teenage Riot

Aus dem Hirn, mitten ins Emotionszentrum und meistens voll auf die Zwölf. Atari Teenage Riot sind bei ihrer musikalischen Systemkritik laut, fordernd und finden, dass jede Form von Protest auch tanzbar sein muss.

Beatsteaks

Beatsteaks aus Berlin haben eine unglaubliche Erfolgsstory hinter sich, und ein Ende ist nicht abzusehen. Ursprünglich im Hardcore beheimatet, hat sich ihr Sound in den vielen Jahren ihres Bestehens immer weiter entwickelt und von Reggae über Pop bis hin zu klassischem Punk Rock Einflüsse jeder Couleur aufgesaugt.

Biohazard

Hart im Sound und mit einem Personal-Karussell, das nur eine Geschwindigkeit kennt: Highspeed. Biohazard schenken sich nichts – aber ihren Fans eine Melange aus Hardcore-, Metal- und HipHop-Elementen.

Bloodhound Gang

Mit Pipikacka-Witzen und einer Vorliebe für Exkremente und Erbrochenes legt die Bloodhound Gang eine erstaunliche Karriere hin. Die längste Klassenfahrt der Welt tarnt die Band mit Alternative Rock und Fun Punk. En passant beweisen die Musiker, dass ewige Pubertät für erwachsene Männer ein Geschäftsmodell sein kann.

The Cardigans

Mit Songs wie "Lovefool" und "My Favorite Game" schrieben The Cardigans Pophits der 2000er, die auch Jahre später noch als Ohrwürmer erhalten bleiben. 1992 gründeten Peter Svensson und Magnus Sveningsson im schwedischen Jönköping die Band.

Deine Lakaien

Sie selbst bezeichnen ihre Musik als "elektronische Avantgarde". Deine Lakaien haben Ende der 80er Jahre mit ihrer unverkennbaren Mischung aus klassischen Musikarrangements und Synthi-Sounds den Darkwave salonfähig gemacht.

Die Sterne

Seit mehr als dreißig Jahren sind Die Sterne eine Institution des deutschsprachigen Indie-Pops – und Protagonisten der immer wieder diskurs-umflorten „Hamburger Schule“. Frank Spilker,  Sänger, Gitarrist, Gründungsmitglied und Fixpunkt, bezeichnet die derzeitige Konstellation der Sterne als „weniger Band, mehr Kollaboration“.

Dog Eat Dog

Anfang der 90er Jahre machte sich eine Welle des Crossover breit. Neben Bands wie Biohazard oder Rage Against The Machine kamen eine ganze Reihe Musiker zusammen um Metal, Rap und Hardcore zu vermishen. Aus dieser Welle heraus entsprangen auch Dog Eat Dog aus New Jersey.

Faithless

Die britische Formation Faithless um den charismatischen Frontmann Rollo gehörte bereits kurz nach seiner Gründung zu den bekanntesten Elektro-Formationen weltweit. Grund war vor allem ihr internationaler Mega-Hit „Insomnia“.

Die Fantastischen Vier

Die Fantastischen Vier haben eine Menge Verdienste. Die wohl größten: Sie haben HipHop stets als offenes System interpretiert und so dem Genre ein weiches Pop-Bettchen gebaut. Und mit mehr als drei Jahrzehnten auf dem Bandbuckel zeigen sie, wie man in der Branche würdig altern kann.

Gluecifer

Um die Jahrtausendwende gehörten Gluecifer aus Oslo zu den berühmt-berüchtigten "Schweinerock"-Bands aus Skandinavien. Die Musikpresse hatte diese wenig schmeichelhafte Bezeichnung erfunden und hypte die dazugehörigen Bands zu den Rettern des Rock'n'Roll hoch. Das passte Gluecifer ganz gut ins Konzept, denn sie bezeichneten sich selbst ohnehin schon als "Kings of Rock".

The Hellacopters

The Hellacopters - die Band um Sänger und Gitarrist Nicke Andersson - schafft es wie kaum eine andere, harten Garagenrock mit Soul und jeder Menge Groove und Pop-Appeal zu interpretieren.

Joe Strummer & The Mescaleros

Das Ende von The Clash 1986 läutete die Solokarriere von Joe Strummer ein. Er begann mit dem Schreiben verschiedener Songs für diverse Filmprojekte. Zusammen mit der Backing Band The Mescaleros veröffentlichte Joe Strummer zwei Alben.

The Living End

Der Erfolg kam mit einem Knall für die vier Australier von The Living End. "The Prisoner of Society" machte sie in ihrer Heimat zu Berühmtheiten, während der Erfolg über den Rand des Kontinents hinaus noch eher auf sich warten ließ.

Mercury Rev

Mercury Rev sind schon seit vielen Jahren aktiv, kamen aber nie wirklich über einen gewissen Kultstatus hinaus. Was als psychedelische, experimentelle Achterbahnfahrt begann, ist heute eine spannende Mischung aus intelligent gemachtem Rock, Americana und Pop.

Muse

Das Trio wurde in den frühem Neunzigern in einem kleinen Fischerdorf im Südwesten Englands gegründet. Matthew Bellamy (Voc./Git.), Dominic Howard (Drums) und Chris Wolstenholme (Bass) firmierten zunächst unter den Namen „Gothic Plague“ und „Rocket Baby Dolls“, bis sie schließlich als „Muse“ die europäischen Arenen füllten.

Paradise Lost

Schleppende Riffs und der ausgeprägte Hang, mehr als nur einen Blick auf die dunklen Seiten des Lebens zu werfen: Paradise Lost fühlen sich mit ihrer Melange aus Gothic Metal und Doom als Fürsten der Finsternis pudelwohl.

Red Hot Chili Peppers

Wenn man das Glück hat, die Energie von Flea, Anthony Kiedis, Josh Klinghoffer (seit 2010 als Nachfolger von John Frusciante an der Gitarre) und Chad Smith live zu erleben, dann kann man sich kaum vorstellen, dass die rumflippenden Kerle auf der Bühne gesetzte Rockveteranen sind.

Sick Of It All

Bis heute ist diese Band ein fester Bestandteil der New Yorker Hardcore-Szene. Die Rede ist natürlich von niemand Geringeren als der 1986 gegründeten, unverwüstlichen Formation Sick Of It All (SOIA). Seit ihrer Gründung haben sie die internationale Hardcore-Szene geprägt. Von Anfang an integrierten sie Metal-Elemente in ihren Sound, man hört jedoch vor allem klassischen New York Hardcore, Punkrock und sogar Oi!-Elemente aus ihrer Musik heraus.

Supergrass

 Alternative Rock aus England.

Tocotronic

Sie wurden oft beschrieben als "Kritikerlieblinge", "Diskursband", "Indie-Heroen" oder "Studentenpop". Und immer wieder werden sie als eine der Gründungsbands der Hamburger Schule genannt: Tocotronic. Dabei ist diese Band schon lange mehr als all das.

Type O Negative

Imposanter Frontmann der 1989 gegründeten und sowohl Gothic- und Doom-Elemente als auch Punk- und Psychedelic-Einflüsse verarbeitenden Metal-Band war der Hüne Peter Steele, dessen einzigartiger, markant-tiefer Gesang zum Markenzeichen der Gruppe wurde.

Wolfsheim

Benannt nach einer Romanfigur aus "Der Große Gatsby" von Scott Fitzgerald, machten Peter Heppner und Markus Reinhardt als Wolfsheim gemeinsam Musik. In Hamburg erspielten sie sich ihre erste Fangemeinde und melancholischer Elektro Pop wurde ihr Markenzeichen.

Fotos

Bilder vom Bizarre Festival 1999

Ende August lud das Bizarre Festival auf den Butzweiler Hof in Köln ein. Bereits zum 13. Mal wurden den Besuchern die Möglichkeit gegeben, ein Wochenende lang etablierte Indie-Größen wie die Red Hot Chili Peppers, Supergrass oder die Bloodhound Gang auf der Bühne zu sehen. | bilder mit Fotostrecke

Ältere Aufzeichnungen vom Festival

  • Bizarre Festival 2002
  • Bizarre Festival 2001
  • Bizarre Festival 2000
  • Bizarre Festival 1999
  • Bizarre Festival 1998 mit Video
  • Bizarre Festival 1997
  • Bizarre Festival 1996
  • Bizarre Festival 1995

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