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Das Bizarre Festival galt als eins der größten deutschen Festivals für alternative Musik. 1996 gaben sich neben Garbage, New Model Army, Nick Cave And The Bad Seeds und vielen mehr auch Tocotronic die Ehre, die gerade so richtig von sich reden machten. Am Butzweiler Hof in Köln stimmten sie spätere Klassiker wie "Die Welt kann mich nicht mehr verstehen" oder "Freiburg" an und brachte das Publikum ordentlich zum Pogen.
New Model Army live am 17. August 1996 beim Bizarre Festival in Köln. Das Bizarre Festival galt als eins der größten deutschen Festivals für alternative Musik. 1996 haben sich neben Nick Cave And The Bad Seeds und vielen mehr auch New Model Army auf dem Butzweiler Hof die Ehre gegeben. | video mit Video
Er gilt als der "Godfather of Punk": James Osterberg alias Iggy Pop. In seiner Jugend spielt er noch in mehreren kleinen Bluesbands in seiner Heimat Michigan und in Chicago, bis er 1967 die Stooges gründete. Schon damals trat Iggy mit nacktem Oberkörper auf, und der High Energy-Sound seiner Band nahm zehn Jahre zu früh den Punk vorweg. | video mit Video
Bizarre Festival - 17. August 1996: Als das Bizarre Festival 1996 stattfand, machten Tocotronic aus Hamburg gerade so richtig von sich reden. Mit ihrem Indie-Gitarrenrock, ihren Trainingsjacken und ihrer Anti-Establishment-Attitüde waren Tocotronic auf der Höhe der Zeit. Am Butzweiler Hof in Köln stimmten Tocotronic spätere Klassiker wie "Die Welt kann mich nicht mehr verstehen" oder "Freiburg" an und brachte das Publikum ordentlich zum Pogen. Damals trat die Band noch als Trio auf, was der Lautstärke jedoch keinen Abbruch tat. | video mit Video
Ihr Debütalbum verkaufte sich über vier Millionen Mal, sie stürmten in Windeseile die internationalen Charts, spielten den James-Bond-Titelsong und existieren als Band seit 1993: Garbage aus dem US-Bundesstaat Wisconsin haben den Rocksound der 90er entscheidend mitgeprägt.
Die Truppe um den charismatischen Sänger, Songwriter und Gitarristen Justin Sullivan ist ein wahrer Fels in der Brandung: Seit 1980 folgen New Model Army Horden von Fans weltweit durch dick und dünn, und Band wie Publikum geben bei jedem Konzert alles, was sie haben.
Nick Cave ist mehr als ein charismatischer Sänger, er ist ein Naturereignis. Der gebürtige Australier hat sich im Laufe seiner Karriere musikalisch von experimentellem Punkrock über Indie bis hin zu Rock und Folk immer wieder neu erfunden, und seine Konzerte gleichen inzwischen Messen.
(Guter) Punk hält jung. Zu dieser Erkenntnis kommt man jedenfalls, wenn man die Jungs von NOFX auf der Bühne sieht. Seit dreißig Jahren stehen die Spaßvögel aus Los Angeles gemeinsam im Rampenlicht und rebellieren mit ihren Songs gegen alles, was ihnen nicht passt.
Er gilt als der "Godfather of Punk": James Osterberg alias Iggy Pop. In seiner Jugend spielt er noch in mehreren kleinen Bluesbands in seiner Heimat Michigan und in Chicago, bis er 1967 die Stooges gründete. Schon damals trat Iggy mit nacktem Oberkörper auf, und der High Energy-Sound seiner Band nahm zehn Jahre zu früh den Punk vorweg.
Ursprünglich aus der Harcdore-Szene kommend, wurden Prong zu einem der stilprägenden Alternative Metal-Acts in den Neunzigern. Die Gruppe hat zahlreiche Besetzungswechsel und eine turbulente Bandgeschichte überlebt, allerdings ist Tommy Victor das letzte verbliebene Gründungsmitglied.
Die sechsköpfige Rockband Rammstein wurde 1994 in Berlin gegründet und ist immer noch der erfolgreichste deutsche Musikexport. Mit brachialem Sound, provokanten Texten und Musikvideos sowie ihren aufwändigen Liveshows voller Pyro-Effekte und Körpereinsatz haben Rammstein über die Jahre den internationalen Rock-Olymp erklommen.
Seit ihrer Wiedervereinigung im Jahr 2009 sind Selig wieder eine feste Größe in der deutschen Rocklandschaft. Die Band um Sänger Jan Plewka schaffte es schon immer, coolen Alternative Rock zu servieren, ohne dabei nach US-Abklatsch zu klingen.
Skunk Anansie treten Mitte der Neunziger in London auf den Plan, um die Crossover-Welt noch einmal richtig wachzurütteln – mit einem dynamischen Rocksound voller Gitarrenbretter, die sich mit zarten Melodien abwechseln. Ihren Erfolg hat die Gruppe vor allem ihrer kahl geschorenen Frontfrau Skin zu verdanken, die vor lauter Energie zu bersten scheint und dabei auch noch singen kann wie kaum eine andere im alternativen Rockbusiness.
Ihre Musik hätten Such A Surge sicher nicht als "Deutschrock" bezeichnet. Die Braunschweiger gelten als Mitbegründer der deutschen Crossover-Bewegung, haben ihre Texte bis zur Bandauflösung im Jahr 2006 auf Deutsch, Englisch und Französisch verfasst und verschiedenste Stile wie HipHop und Hardcore vermischt.
Sie wurden oft beschrieben als "Kritikerlieblinge", "Diskursband", "Indie-Heroen" oder "Studentenpop". Und immer wieder werden sie als eine der Gründungsbands der Hamburger Schule genannt: Tocotronic. Dabei ist diese Band schon lange mehr als all das.
Mit den Toten Hosen ist es ähnlich wie mit dem Karneval: Du kannst sie lieben oder hassen, entkommen kannst Du ihnen nicht! Unzählige Konzerte und Veröffentlichungen, darunter eine zweistellige, stetig wachsende Zahl an Studioalben, eine große internationale Fangemeinde, Preise noch und nöcher und keine Talkshow dieser Republik, in der Sänger Campino noch nicht ein Statement zur Lage der Nation abgeben musste.
Das kalifornische Quartett um den Frontmann Rivers Cuomo startete 1994 mit ihrem Debütalbum voll durch. Mit einer Mischung aus College Rock, einer Prise Punk und einem Händchen für ohrwurmverdächtige Melodien eroberten Weezer die Charts.
Das Trio Wizo gründete sich 1986 im beschaulichen Sindelfingen und wurde in den Neunzigern zu einer der wichtigsten und bekanntesten Punkbands der Bundesrepublik. Nach vielen Skandalen, unzähligen Gigs und fünf Alben löste sich die Band 2005 auf.