"Der Mann kann von Glück sprechen, dass er nicht verletzt wurde“, sagt Franz Küpper, der Pressesprecher der Polizei Euskirchen. Der 27-Jährige kann noch sehen, wie zwei Männer davonlaufen. Er steigt in sein Auto, nimmt die Verfolgung der beiden auf, aber ohne Erfolg. An einer heruntergelassenen Bahnschranke in Weilerswist muss er die Aktion abbrechen. Auch die alarmierten Streifenwagen der Polizei fahnden erfolglos nach ihnen.
Feuerwerk in Weilerswist richtete keinen Schaden an
Ersten Erkenntnissen zufolge sollen es keine sogenannten Polenböller gewesen sein, die die Unbekannten durch das gekippte Fenster im Schlafzimmer des Mannes geworfen haben. Passiert in der Kölner Straße in Weilerswist. Was es für welche waren, das wird jetzt noch untersucht. Die Feuerwerkskörper sollen im Schlafzimmer des 27-Jährigen zumindest keinen Schaden angerichtet haben.
Der Mann hat inzwischen eine Beschreibung der Täter abgegeben: Beide sollen etwa 20 bis 25 Jahre alt und jeweils etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß sein. Beide sollen ein südländisches Erscheinungsbild gehabt und deutsch mit Akzent gesprochen haben. Einer soll zudem einen grauen Trainingsanzug getragen und längere dunkle Haare gehabt haben. Der zweite soll mit einem schwarzen Trainingsanzug bekleidet gewesen sein.
Polizei sucht nach Zeugen
Diesen Freitag wird der 27-Jährige bei der Kriminalpolizei als Zeuge befragt. "Dann werden wir uns auch nochmal genau schildern lassen, was passiert ist“, so Küpper. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung Polizei Euskirchen
- WDR-Gespräch mit Polizeisprecher Franz Küpper
Sendung: WDR.de, Feuerwerkskörper explodiert unter Bett, 01.09.2026, 17 Uhr