Wuppertal ist Gaming-Hauptstadt

Bildquelle: IMAGO/Chris Emil Janßen

WDR 1 Min. 44 Sek. Verfügbar bis 26.08.2028

Gamescom bald im Bergischen? Wuppertal ist Gaming-Hauptstadt

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Laut einer Auswertung von MediaMarkt & Saturn ist Wuppertal eine Gaming-Hochburg. Gehört die Gamescom dann nicht auch zu uns?

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Raphaela Biermann

Heute beginnt die Gamescom und alle Augen schauen nach Köln – doch Wuppertal ist die eigentliche Gaming-Hauptstadt. Das behauptet jedenfalls MediaMarkt & Saturn. Zwischen Juni 2025 und Juni 2026 wurden demnach in Wuppertal bundesweit die meisten Konsolen und Spiele gekauft.

Liliane Pollmann, Sprecherin für Digitales der Grünen Ratsfraktion ist bei der Eröffnung der Gamescom – der größten internationalen Spielemesse – in Köln und begleitet die Veranstaltung aus politischer Sicht. Sie freut sich über die Wuppertaler Gaming-Community.

"Es wäre ein Traum, wenn die Messe in Wuppertal stattfinden würde!" Liliane Pollmann, Sprecherin für Digitales der Grünen Ratsfraktion
Eine Frau in schwarzer Kleidung und mit einem Hut steht vor einem Gamescom-Banner.

Liliane Pollmann bei der Gamescom

Bildquelle: WDR/Raphaela Biermann

Immerhin bezeichnet MediaMarkt & Saturn in einer Pressemitteilung vom 11. August Wuppertal als Gaming-Hauptstadt. Und belegt: Mit rund 84,1 Gaming-Käufen pro 10.000 Einwohner liege die Stadt gut 50 Prozent über dem Durchschnitt aller 100 untersuchten Städte.

Aber nicht nur Spiele seien in Wuppertal am häufigsten gekauft worden – auch Hardware würde reichlich bestellt. Die Nintendo Switch als Deutschlands beliebteste Konsole wäre in keiner Stadt so viel gekauft worden wie in Wuppertal. Nämlich 24,8 Verkäufe pro 10.000 Einwohner. Untersucht wurde dabei die Alterklasse 6-69 Jahre. Gründe dafür liefert die Analyse allerdings nicht.

Mit einer Nintendo Switch 2 wird MarioKart WORLD gespielt

Wuppertaler spielen gern auf der Nitendo Switch

Bildquelle: AP/ Richard Drew

Auch politische Themen bei der Gamescom

Für Pollmann sind die Zahlen ein Grund zur Freude. "Spiele ermöglichen nicht nur Zeitvertreib. Sie können auch als dritte Orte dienen und Menschen Zugang zu Communities bieten, die ihre Interessen teilen. Sie können Fähigkeiten schulen, niedrigschwellig Wissen vermitteln – und nicht zuletzt Spaß machen," meint die Politikerin.

Auf der Messe gehe es ihr bei den politischen Themen aber auch darum, mit Gamern und Entwicklern zu sprechen und auch Punkte, wie Sexualisierung und Extremismus anzusprechen. Beispielsweise die Amadeo Antonius Stiftung würde sich für good gaming, wie es in der Szene heißt, einsetzen.

In Wuppertal könne man sich begleitende Veranstaltungen, Konzerte und Gesprächsrunden passend zur Gamescom vorstellen, meint Pollmann, die selber gerne zockt. Einen Austragungsort für eine so große Messe wie die Gamescom gebe es in Wuppertal aber nicht.

Unsere Quellen:

  • Pressemitteilung Bündnis90/Die Grünen
  • Interview mit Liliane Pollmann, Bündnis90/Die Grünen
  • Pressemitteilung MediaMarkt & Saturn

Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Bergisches Land, 26.08.2026, 19:30 Uhr

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