Sehen die Bahnhöfe bald ganz anders aus?

WDR 06:42 Min. Verfügbar bis 21.07.2028

125 Jahre Schwebebahn Wuppertal Sehen die Bahnhöfe bald ganz anders aus?

Stand:

Wie haben sich die Schwebahn-Stationen über die Jahre verändert? Studierende der RWTH Aachen haben faszinierende Modelle erschaffen - zur Zukunft und Vergangenheit.

Von Johannes Weckwerth

Sie ist das Wahrzeichen Wuppertals und seit 125 Jahren aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Wer heute mit der Schwebebahn unterwegs ist, kann sich kaum vorstellen, dass einige Stationen früher ganz anders ausgesehen haben.

Studierende haben die Stationen originalgetreu nachgebaut

Jedes Ausstellungsstück ein echter Hingucker

Modell einer Schwebebahnhaltestelle

Ausstellungsstücke mit viel Liebe zum Detail

Modell einer Schwebebahnhaltestelle

Jedes Geländer, jede Treppe originalgetreu nachgebaut.

Modell einer Schwebebahnhaltestelle

Die frühere Station Rathausbrücke in Wuppertal-Barmen

Modell einer Schwebebahnhaltestelle

Die Schwebebahn en miniature

Modell einer Schwebebahnhaltestelle

Filigrane Arbeiten zu 125 Jahre Schwebebahn

Ausstellungsstücke mit viel Liebe zum Detail

Jedes Geländer, jede Treppe originalgetreu nachgebaut.

Die frühere Station Rathausbrücke in Wuppertal-Barmen

Die Schwebebahn en miniature

Filigrane Arbeiten zu 125 Jahre Schwebebahn

Archiv-Material hilft bei Modellplanung

Zum Jubiläum hat sich der Wuppertaler Hendrik Reinhold etwas ganz besonderes überlegt. Er ist der Leiter des Schwebebahn-Projekts am Lehrstuhl Denkmalpflege und Historische Bauforschung der RWTH Aachen. Zusammen mit seinen Studentinnen und Studenten hat er fünf kleine Modelle entwickelt, die die Schwebebahnstationen aus den Jahren 1901 bis 1903 darstellen.

Als Vorlage dienten alte Baupläne, Fotos und Dokumente. Die Modelle sind sehr detailgetreu - jede Treppe, jedes Geländer und jedes Dach wurde sehr präzise nachgebaut.

Zukunftsvisionen als Entwurf

Die Studierenden haben aber nicht nur in die Vergangenheit geschaut, sondern sich auch mit dem Bahnhof der Zukunft beschäftigt.

Modell einer Schwebebahnhaltestelle

So stellen sich die Studierenden eine Schwebebahn-Haltestelle der Zukunft vor.

Dieser Bahnhof der Zukunft könnte am Hardtufer zwischen Landgericht und Völklinger Straße in Wuppertal-Barmen stehen. Nachhaltig, modern und passend zu den historischen Bauwerken.


"Es soll ein Ort werden, an dem man mehr als nur ein- und aussteigen kann. Im neuen Café trinkt man gemütlich seinen Kaffee und über einem fährt die Schwebebahn entlang."
Cara Tank, Studentin an der RWTH Aachen
In einem Museum ist eine Ausstellung mit mehren kleinen Bahnhofsmodellen zu sehen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Juli im Rathaus Barmen zu sehen.

Gebaut werden soll der Bahnhof so erst einmal nicht. "Es ist vielmehr ein kleiner Denkanstoß, wie sich die Schwebebahn in den nächsten 125 Jahren weiterentwickeln kann", so Reinhold. Wer sich die Modelle genauer anschauen will, kann das noch bis zum 30. Juli im Wuppertaler Rathaus in Barmen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine zum 125. Jubiläum der Schwebebahn in Wuppertal

20. August 2026: Erscheinungstermin Gedenkmünze 125 Jahre Schwebebahn

Die offizielle Gedenkmünze wird als Sammlermünze aus Sterlingsilber ab dem 20. August 2026 angeboten. Sie zeigt einen Triebwagen an einer Station und im unteren Bereich den Zirkuselefanten Tuffi. In der Prägequalität "Stempelglanz" soll sie für 35 Euro erhältlich sein.

19. September 2026: Familienfest am Wuppertaler Hauptbahnhof

Von 12 bis 18 Uhr verwandelt sich der Bereich rund um den Hauptbahnhof in Elberfeld in eine bunte Partymeile. Es gibt verschiedene Mitmachaktionen, kulinarische Angebote und Mitmachaktionen rund um die Schwebebahn.

Alte Bahnhöfe stehen Modell

WDR 21.07.2026 00:33 Min. Verfügbar bis 21.07.2028 WDR Online

Download

Unsere Quellen:

  • Gespräch mit Hendrik Reinhold von der RWTH Aachen
  • Gespräch mit Studierenden der RWTH Aachen
  • Eindrücke des Reporters vor Ort

Sendung: WDR.de, Alte Bahnhöfe stehen Modell, 21.07.2026, 05:01 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Bergisches Land, 21.07.2026, 19:30 Uhr

Weitere Beiträge aus Wuppertal

1 / 2