Deutschlandticket wird 2027 wohl wieder teurer | WDR aktuell
Bildquelle: WDR / picture alliance/dpa/ Sebastian GollnowWDR. 2 Min. 10 Sek.. Verfügbar bis 01.09.2028.
Mit dem Deutschlandticket können Nutzerinnen und Nutzer zum monatlichen Festpreis so viele Busse und Bahnen nutzen, wie sie möchten. Der Pauschalpreis für die Nutzung des ÖPNV in Deutschland ist jedes Jahr aber auch eine Preisfrage: Wie teuer wird's? Das WDR-Data-Team hat sich die relevanten Faktoren zur Preisberechnung angeschaut und nachgerechnet.
Unsere Quellen:
- Berechnungsformel: Beschluss der Verkehrsministerkonferenz in Lindau, 26.03.2026
- Musterberechnung der Deutschen Umwelthilfe, 04.08.2026
- Evaluation des Deutschlandtickets im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums
- Destatis-Preisindizes 61111-0002 und 61111-0004
Sendung: WDR.de, Wie teuer wird das Deutschlandticket?, 01.09.2026, 5 Uhr
57 Kommentare
Kommentar 57: Peter Steinmeyer schreibt am 01.09.2026, 23:43 Uhr :
Ich nütz es einmal im Monat zum Flughafen, von Nördlingen nach München und dann wieder zurück ich pendel alle 4 bis 6 Wochen hin und her und ehrlich gesagt es lohnt sich für mich eigentlich gar nicht mehr
Kommentar 56: machen statt zerreden schreibt am 01.09.2026, 22:45 Uhr :
Ja, Handeln statt zu viel Kaputt reden. Bei mir gibt es die A44 und sie ist immer noch nicht zu Ende gebaut, weil die ewig Gestrigen und Weitere bis zum St. Nimmerleinstag prozessiert haben, aus den unterschiedlichsten Gründen. Diese Gründe mögen gerechtfertigt sein, doch die Verfahren, um dies rechtskonform zu beenden, sollten maximal in zwei Jahren abgeschlossen sein. Dies hat nichts mit dem D-Ticket zu tun, doch es ist ein Abbild unserer exorbitanten Bürokratie und der Kleinkariertheit in unser ALLER Denken. Nach dem 2ten Weltkrieg wurde aus der Not heraus gehandelt und nicht alles zerredet, sonst hätten wir heute nicht unser Leben, wie wir es führen.
Kommentar 55: über den Tellerrand sehen schreibt am 01.09.2026, 22:25 Uhr :
ja, sehen was und wie es in anderen Ländern möglich ist. Wir denken viel zu kleinkariert. Jeder Ort hat beinahe seine eigenen Verkehrsbetriebe mit hohen Verwaltungskosten. Hier in der Region gibt es genug Beispiele: in Düsseldorf und dem Kreis Mettmann die Rheinbahn - in Neuss die Stadtwerke und so weiter. DAS MUSS NICHT SEIN. Dieses Kirchturmdenken ist Kosten treibend. Ein Ansatz wäre pro Regierungsbezirk ein Verkehrsbetrieb und in ganz NRW ein Verkehrsverbund. Die Einsparungen wären immens und kämen uns ALLEN zu Gute. Denn jeder Verkehrsbetrieb oder -verbund hat einen Verwaltungsapparat mit immensen Kosten und durch die Reduzierung der Verwaltungen lassen sich Kosten zu unser ALLER WOHL einsparen. und was den Tellerrand betrifft. unser Nachbarland Österreich zeigt explizit, was im ÖPNV möglich ist. Selbst im fernen Mexiko zahlt man nur einen Anerkennungsbetrag zur Erfassung der Passagiere. Und das System funktioniert fantastisch.
Kommentar 54: Bahnfahrerin schreibt am 01.09.2026, 19:20 Uhr :
Schade, dass die Politik nicht versteht, dass sie mutige Impulse setzen muss, um Klima und Lebensstandard zu retten. Das Deutschlandticket für 9€ war so ein Impuls.
Kommentar 53: Schuster schreibt am 01.09.2026, 18:45 Uhr :
Schuster bleib bei deinen Leisten. Jetzt fühlt sich schon der öffentliche Rundfunk/Fernsehen zu Preisprognosen berufen. Erinnert mich irgendwie an die Bild.
Kommentar 52: Herr Deutschlehrer schreibt am 01.09.2026, 18:22 Uhr :
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Kommentar 51: Rolf schreibt am 01.09.2026, 17:38 Uhr :
Ich will nur zur Arbeit und zurück. Warum nicht 2 unterschiedliche Tickets? 1 für Pendler mit nur wenigen X Kilometer. (Bei mir 7Km) Und 1 für "Weltenbummler", die ganz Deutschland bereisen.
Kommentar 50: AllesSchnulli schreibt am 01.09.2026, 17:23 Uhr :
Entfernungspauschale sofort abschaffen. Kosten, die nicht anfallen, nicht noch steuerlich geltend machen und subventioniertes DT in Anspruch nehmen.
Antwort von Apfelschorli , geschrieben am 01.09.2026, 18:13 Uhr :
Entfernungspauschale gibt es auch für Radfahrer. Das wusste der schöne Robert H. nicht. Lange Pendlerwege sind normal, weil die Migrationspolitik von Merkel dafür gesorgt hat, dass in Innenstädten Wohnungsnot herrscht. Die Alternative wäre höchstens gar nicht mehr arbeiten.
Kommentar 49: Canasta Furie schreibt am 01.09.2026, 16:01 Uhr :
Die Wahrheit: Das Deutschlandticket ist das neue Jobticket. Es soll Arbeitgeber finanziell entlasten und Arbeitnehmer sollen längere zeitintensivere Wege in Kauf nehmen. Es ist politisch nicht gewollt, dass der Punker nach Sylt fährt oder der Arbeitslose von Mönchengladbach nach Koblenz zum Kaffeetrinken. Diese sollen sich künftig ein preiswerteres Regionalticket kaufen. Ich schreibe das ohne Wertung.
Kommentar 48: SuAlfons schreibt am 01.09.2026, 14:35 Uhr :
Einzeltickets werden auch teurer. In vielen Fällen liegt des D-Ticket weit unter den Kosten einer Monatskarte. Mein ex-Chef hat bis zu seiner Rente fast 200€ jeden Monat bezahlt, in D-Mark kratzte es auch schon an den 300DM. Und das war nur S-Bahn. 5 oder 6 Stationen im Rhein-Main-Gebiet. Ich hätte gerne einen Job, wo ich mit den Öffis hinfahren könnte. Meine Tochter fährt mit dem Semesterticket, meinem Sohn müssen wir den Zweitwagen mitgeben zum FSJ. (Öffis 80-120min für ne Fahrt von 25min direkt).
Kommentar 47: Lemmi schreibt am 01.09.2026, 14:27 Uhr :
Ganz ehrlich, in einigen Orten ist das DTicket zu günstig, wenn man bedenkt, dass es dort zu Spitzenzeiten viel zu volle Busse gibt.