Im Fall des getöteten Gastronomen in Dortmund hielt sich die Staatsanwaltschaft lange bedeckt.
Bildquelle: WDR/Frank RognerAm 1. April hatte eine Zeugin den 49-jährigen Toten in seinem Restaurant an der Lindenhorster Straße in Dortmund- Eving gefunden. Nach der Obduktion war klar: Der Gastronom ist eines gewaltsamen Todes gestorben. Nun gibt es weitere Details zum Fall.
Laut Staatsanwaltschaft Dortmund sollen zwei ehemalige Mitarbeiter den Betreiber des chinesischen Restaurants gefesselt, ausgeraubt und getötet haben. Danach sollen sie sich ins Ausland abgesetzt haben. Nach den Männern wird jetzt mit internationalen Haftbefehlen gefahndet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen gemeinschaftlichen, heimtückischen Mord vor. Sie sollen aus Habgier getötet haben.
Gastronom möglicherweise erstickt
Aktuellen Erkenntnissen zufolge sollen die Ex-Mitarbeiter den Gastronomen am Vorabend des Leichenfunds in dem Restaurant überrascht haben. Zugang hätten sie sich über ein Fenster verschafft.
Dem Betreiber sollen sie stumpfe Gewalt angetan und ihn mit Klebeband gefesselt haben. Möglicherweise sei der Gastronom dadurch erstickt . Er sei außerdem vorerkrankt gewesen. Anschließend sollen die früheren Mitarbeiter Schmuck und eine fünfstellige Bargeldsumme gestohlen haben. Den Ermittlern liegen sogar Videoaufnahmen von Teilen der Tat vor.
Vor der Tötung soll es Streit zwischen dem Gastronomen und seinen ehemaligen Mitarbeitern gegeben haben. Die Staatsanwaltschaft Dortmund geht davon aus, dass die Tat geplant war.
Unsere Quellen:
- Staatsanwaltschaft Dortmund
- Polizei Dortmund
Sendung: WDR 2, WDR 2 für das Ruhrgebiet, 21.07.2026, 14.30 Uhr
