Internationales Jahrestreffen der Hochbegabten in Düsseldorf
Bildquelle: WDR/Alexander Schwinning42 Sek.. Verfügbar bis 23.10.2027.
Düsseldorf ist in diesen Tagen vermutlich eine der schlausten Städte der Welt. Das liegt vor allem am internationalen Jahrestreffen der Hochbegabten, das bis Sonntag in der Stadt und Umgebung läuft.
Rund 450 Mitglieder und Delegierte der verschiedenen Mensa-Vereine aus aller Welt kommen in einem Hotel am Düsseldorfer Flughafen zusammen, unter anderem, um sich zu vernetzen.
Aufklärung und breites Rahmenprogramm
Ein Ziel des Treffens sei unter anderem Vorurteilen entgegenzutreten, erläutert Sprecherin Sybille Beyer: "Wir wollen auch deutlich machen, dass Hochbegabte keine abgehobenen Nerds sind, sondern sich eine Hochbegabung sich auf ganz unterschiedliche Weise zeigen kann."
Hochbegabte besuchten das WDR-Funkhaus
Bildquelle: WDR/Maja Holly VondeyInteressierte haben im Rahmen des Treffens die Möglichkeit, einen IQ-Test zu machen. Nach den USA, Australien und Kanada hat in diesem Jahr Deutschland den Zuschlag als Veranstaltungsort erhalten. Neben vereinsinternen Sitzungen der internationalen Delegierten sind zahlreiche Vorträge, Workshops, Besuche von Firmen und Forschungseinrichtungen sowie Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten im Düsseldorfer Umland geplant.
Vom Axtwerfen bis zur Müllverbrennungslage
Das fünftägige Rahmenprogramm bis kommenden Sonntag ist dabei so breit gefächert wie die Interessen der Teilnehmer aus fast 50 Ländern. Am Donnerstagmittag probierten sich mehrere Gäste etwa beim Axtwerfen in einem Sportzentrum im Stadtteil Gerresheim. Eine Teilnehmerin aus Frankreich hatte sichtlich Spaß: "Ich freu mich einfach, dass wir uns hier treffen. Wir sind überhaupt nicht verkopft, sondern machen auch Party."
Darüber hinaus können die Teilnehmer in den nächsten Tagen unter anderem den Kölner Dom besuchen, eine Müllverbrennungsanlage, eine Tour mit dem Nachtwächter durch die Düsseldorfer Altstadt machen oder stillgelegte Kanalsysteme im Stadtteil Golzheim erkunden.
Unsere Quellen:
- Mensa Deutschland e.V.
- WDR-Interview mit Teilnehmerin
