Der Evonik-Tower in Essen
Bildquelle: WDR/Biernat26 Etagen, mehrere hundert Mitarbeiter - wenn in einem solchen Gebäude Aufzüge regelmäßig stecken bleiben, dann ist das für ein Unternehmen ein größeres Problem. Und genau das hat jetzt der Chemie-Konzern Evonik in seinem Tower in Essen. Die Konsequenz: 400 Mitarbeiter sitzen jetzt im Homeoffice.
Konzern wartet auf Reparatur
Bis auf Weiteres sollen die Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten, so die Anweisung des Konzerns am Donnerstag. Bis auf Weiteres heißt: Erst, wenn der Vermieter die Aufzüge dauerhaft repariert hat, soll im Tower wieder normal gearbeitet werden. Sowohl die Arbeitsabläufe als auch die Sicherheit seien durch das Problem massiv gefährdet.
Die Aufzüge würden schon länger Probleme machen, so ein Evonik-Sprecher. Darum müsse man nun reagieren.
Schon im Juli Probleme mit Evonik-Tower
Das 127 Meter hohe Gebäude in der Essener City gehört seit 2024 dem Berliner Unternehmen Lianeo Real Estate, neben Evonik ist noch eine Anwaltskanzlei in dem Tower. Der Chemiekonzern ist aber Hauptmieter.
Und der stöhnt schon länger über seinen Hauptsitz, den er erst Anfang des Jahres bezogen hat. Denn erst im Juli musste das komplette Gebäude über eine Woche gesperrt werden. Damals waren Mängel beim Brandschutz das Problem. Wie lange es bei diesem Problem nun dauern wird, ist unklar.
Unsere Quellen:
- Evonik-Sprecher
- Vorherige WDR-Berichterstattung
Sendung: WDR 2, WDR 2 für Rheinland, Ruhrgebiet und Nierrhein, 27.08.2026, 16:31 Uhr
