Nur 18 Liter pro Quadratmeter

Juli in NRW so trocken wie noch nie

Stand:

Der Monat Juli war in NRW nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der trockenste seit Beginn der Messgeschichte im Jahr 1881.

Laut DWD hat es im Juli 2026 nur 18 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gegeben. Der bisherige Tiefstwert stammt aus dem Jahr 2018 mit 26 Litern pro Quadratmeter - und wurde in diesem Monat deutlich unterboten.

NRW erlebt trockensten Juli seit 1881

Eine solche Trockenheit wurde seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 nicht erreicht. Mit Blick auf ganz NRW sei dabei aber ein deutliches Südwest-Nordost-Gefälle bei der Niederschlagsverteilung im noch laufenden Juli zu beobachten gewesen, so der Wetterdienst.

Laut Messungen gab es am Niederrhein oft weniger als 10 Liter Regen. In Ostwestfalen lagen die Werte dagegen zwischen 25 und 40 Litern.

Ungewöhnlich hohe Temperaturen und Sonnenstunden in NRW

Auch ungewöhnlich hohe Temperaturen und die vielen Sonnenstunden trugen demnach zur hohen Verdunstung und verschärften Trockenheit im Westen von Nordrhein-Westfalen bei. Im Juli lag die Temperatur im Mittel bei 19,6 Grad und somit weit über dem sogenannten klimatologischen Mittelwert von 16,9. Dazu gab es 262 Sonnenstunden - das waren 75 Sonnenstunden mehr als üblich.

Trockenster Juli seit Messbeginn

WDR 30.07.2026 00:13 Min. Verfügbar bis 29.07.2028 WDR Online

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Unsere Quellen:

  • Deutscher Wetterdienst (DWD)
  • Nahrichtenagentur dpa/lnw

Sendung: WDR 2, Nachrichten, 30.07.2026, 15:30 Uhr