Im Januar wurde im niedersächsischen Lohne ein 33-Jähriger tot in einem Graben aufgefunden. Das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung: Der Mann wurde von seinem Hund getötet - einem "American Bully XL". Er ist eine Kreuzung aus mehreren Hunderassen, von denen zwei - der American Pit Bull Terrier und der American Staffordshire Terrier - in Deutschland als Listenhunde gelten.
Der "American Bully XL" steht selbst bislang aber weder in Niedersachsen noch in einem anderen Bundesland auf einer Rassenliste, da er in Deutschland als Rasse bisher nicht anerkannt ist.
Müssen die Regeln in Deutschland also nachgeschärft werden? Gibt es überhaupt besonders gefährliche Hunde? Wie sinnvoll sind solche Rasselisten und welche Auflagen gelten in NRW? Fragen und Antworten.
Listenhunde in NRW
Diese Hunderassen gelten in NRW laut Landeshundegestz als gefährlich.
Unsere Quellen:
- WDR-Anfrage beim Deutschen Tierschutzbund in Bonn
- PETA: Gibt es gefährliche "Kampfhunde"? Alle Informationen, 29.01.2025
- PETA: American Bully XL: Zucht mit Risiken, 27.01.2026
- Landeshundegesetz NRW (LHundG NRW)
- Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz (HundVerbrEinfG)
- NRW-Landwirtschaftsministerium: Hundestatistik 2022
- NDR: Tödliche Hundeattacke: "American Bully XL" besteht Wesenstest, 18.02.2026
Sendung: WDR.de, Tödlicher Angriff: Wie gefährlich sind Kampfhunde und was gilt in NRW?, 20.02.2026, 19 Uhr