Erstes Hochwasserschutztor in Köln eingebaut

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WDR 1 Min. 44 Sek. Verfügbar bis 20.08.2028

Schutz vor Überflutung Erstes Hochwasserschutztor in Köln eingebaut

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In Köln-Deutz ist das erste Hochwasserschutztor der Stadt eingebaut worden. Es soll die Anlagen bei Hochwasser im Rhein schützen.

Das neue Stahltor wiegt über zwölf Tonnen und wurde in Millimeterarbeit an der Abfahrrampe an der Mindener Straße in Deutz eingesetzt. Bei Hochwasser soll es in Zukunft verhindern, dass Wasser in die U-Bahntunnel läuft und die teuren Anlagen der KVB wie Transformatoren oder elektronische Stellwerke schützen.

Aktuell fließt im Rhein so wenig Wasser, wie schon lange nicht mehr. Da sich Extremwetterereignisse häufen, gehen die Experten bald im Rhein auch wieder von Hochwasser aus.

Rhein-Hochwasser kann viel Geld kosten

Bei der Planung des Hochwasserschutztores wurde berücksichtigt, dass der Rhein in wenigen Stunden sehr stark ansteigen kann. In diesem Fall ist das Verkehrsdezernat direkt mit der Hochwasserschutzzentrale verbunden. Das Tor selbst lässt sich in zehn bis zwölf Minuten mithilfe eines Motors herunterklappen. Allerdings müssen vorher die Oberleitungen der KVB abgenommen werden. Die Planer gehen davon aus, dass es etwa drei Stunden dauert, bis das Tor im Ernstfall geschlossen ist.

Mehrere Bauarbeiter bauen das neue Hochwasserschutztor ein.

Die Kosten für die neuen Schutztore liegen pro Stück bei vier Millionen Euro.

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Das Tor an der Mindener Straße zum Schutz der Stadtbahn ist das erste in Köln und nach Angaben des Verkehrsdezernats der Stadt entlang des Rheins einzigartig. Im kommenden Jahr soll auch die Haltestelle an der Deutz-Kalker-Hauptstraße ein Tor bekommen. 2028 sind weitere am Perlengraben und an der Amsterdamer Straße geplant.

Die Stadt nimmt pro Schutztor vier Millionen Euro in die Hand. 90 Prozent davon kommen allerdings aus Fördermitteln des Landes.

Verkehr durch Baustellen weiter eingeschränkt

Das Hochwasserschutztor in Deutz soll in den Herbstferien vollständig getestet und abgenommen werden. Dazu werden für zwei Wochen erneut die Linien 1 und 9 getrennt. Außerdem soll bis dahin um den neuen Motor für das Tor eine Art Kasten gebaut werden.

Der wurde von einer Künstlerin entworfen und wird in einem schwarz-weißen Muster mit einem großen Spiegel gebaut. Die aktuellen Arbeiten in Deutz verlaufen nach Plan. Ab dem 4. September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Gefahr bei Hochwasser: Köln sorgt mit neuem Tor vor

WDR 20.08.2026 45 Sek. Verfügbar bis 19.08.2028

Unsere Quellen:

  • Stadt Köln
  • Reporter vor Ort

Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit aus Köln, 20.08.2026, 19:30 Uhr

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