Im März brennt im Kölner Stadtteil Humboldt/Gremberg eine Wohnung. Die Feuerwehr eilt herbei. Doch es gibt ein Problem: Der Leiterwagen der Feuerwehr kommt nicht an die Wohnung heran. Ein Falschparker blockiert den Rettungsweg. Ein Bewohner wird durch das Feuer verletzt, er stirbt Wochen später.
Testfahrten durch Köln
Schon vor diesem Unglück hatte die Feuerwehr immer wieder die Gefahr von zu engen Straßen durch Fahrten mit Rettungsfahrzeugen getestet. Dabei sind auch schon oft Probleme deutlich geworden und es ist auch gehandelt worden. Nun hat die Stadt Köln bekannt gegeben, dass weitere 453 Parkplätze wegfallen. Betroffen sind Bereiche in der Innenstadt: Im Agnes-, Pantaleons- , Griechenmarkt- und Gereonsviertel.
Erforderliche Breite unterschritten
Bei den Tests der vergangenen Wochen haben auch Bürger mitgeholfen, schreibt die Stadt Köln. Es habe Hinweise gegeben, dass die erforderliche Mindestbreite einer Straße für eine Durchfahrt von Rettungsfahrzeugen 3,05 Meter nicht immer gegeben sei.
Feierabendparken als Alternative?
Die Stadt prüft nun, ob in einigen Bereichen auch das sogenannte "Feierabendparken" möglich ist. Dabei geht es um die Nutzung von zum Beispiel Supermarktparkplätzen.
Wann die Parkplätze wegfallen, kann die Stadt noch nicht sagen.
Unsere Quellen:
- Stadt Köln
- Kölner Feuerwehr