Es ist ein außergewöhnlicher Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Altenberge, sagt Einsatzleiter Johannes Laubrock. Auf seinem Feuerwehrmelder stand "Tiefbauunfall, Person verschüttet".
"Das ist kein Standard-Einsatz", so Laubrock. Mit rund 25 Einsatzkräften machten sich die Feuerwehrleute auf den Weg zur Unfallstelle.
Mann bis zum Hals verschüttet
Der Mann hatte Glück im Unglück: Bei den Bauarbeiten am Kanal bewegte sich der Bauarbeiter außerhalb der Spundwand in der Baustelle. Dann kam es zu einem Erdrutsch, der Mann wurde bis zum Hals verschüttet.
Seine Kollegen riefen sofort die Feuerwehr sowie Rettungskräfte und schaufelten den Mann schnell frei.
Freiwillige Feuerwehr kommt zur Unterstützung
Da die Baugrube zwei Meter tief ist, gelang es den Bauarbeitern nicht, den verletzten Kollegen aus der Grube zu heben. Das übernahm dann die Freiwillige Feuerwehr.
"Der Patient war ansprechbar, wurde aber am Bein schwer verletzt", sagt Laubrock. Die Verletzungen seien nicht so schlimm gewesen wie anfangs befürchtet. Der Rettungshubschrauber wurde zunächst gerufen, kam aber dann nicht zum Einsatz.
Unsere Quellen:
- Feuerwehr Altenberge