Ibbenbürener verstirbt im Krankenhaus
WDR. 01:30 Min.. Verfügbar bis 28.07.2028.
Nach Informationen der Polizei Steinfurt ist der 67-Jährige inzwischen im Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen verstorben. Es soll jetzt aber ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren geben. Dabei soll geklärt werden, wie es zu dem Unglück auf dem Privatgrundstück in Ibbenbüren-Laggenbeck kommen konnte.
Der Mann hatte am Montagnachmittag in einem Garten gearbeitet und einen Graben ausgehoben. Als Erdreich nachsackte, wurde der Mann laut Polizei und Feuerwehr komplett verschüttet.
Mit Händen und Baggern befreit
Die Helfer der Feuerwehr haben mit Schaufeln und Händen nach dem Mann gegraben, um ihn zu befreien. Selbst für erfahrene Feuerwehrleute keine alltägliche Aufgabe.
"Wir bilden zwar für Tiefbauunfälle aus, trotzdem ist es für die Retter eine sehr belastende Situation, mit den bloßen Händen eine leblose Person aus einem drei Meter tiefen Erdloch auszugraben." Marko Lammerskitten, Feuerwehr Ibbenbüren
Auch für Marko Lammerskitten war der Einsatz in Ibbenbüren alles andere als alltäglich.
Noch vor Ort wiederbelebt
Der verletzte und bewusstlose Ibbenbürener war noch vor Ort reanimiert worden. Im Anschluss hatte ihn ein Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Für den Einsatz war vorsorglich auch ein Rettungshubschrauber alarmiert worden und vor Ort gelandet.
Um den Unglücksort vor fremden Blicken zu schützen, wurden Sichtschutzwände aufgestellt.
Zu den Hintergründen des Unfalls ermittelt jetzt die Polizei. Nach Angaben der Angehörigen hatte der 67-Jährige Drainagearbeiten auf dem Grundstück durchgeführt. Er habe Wasserleitungen verlegen wollen.
Unsere Quellen:
- Kreispolizei Steinfurt
- Feuerwehr Ibbenbüren
- WDR-Reporter im Gespräch mit den Angehörigen des Opfers
Sendung: WDR.de, Verschütteter Mann aus Ibbenbüren verstorben, 28.07.2026, 14.30 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Münsterland, 28.07.2026, 19.30 Uhr